Bilder eines Entwicklerkits zeigen: Die Vive Pro kommt mit einer neuen Anschlussbox und zur VR-Brille führt nur noch ein einzelnes, proprietäres Kabel.

Die technischen Daten der HTC Vive Pro wurden schon mehrfach ausführlich besprochen. Weniger Aufmerksamkeit bekam die Linkbox, über welche die VR-Brille mit dem PC verbunden wird. Hier gibt es größere Änderungen und neu einen Knopf zum Ein- und Ausschalten.

Steve Bowler, der Gründer und Leiter des Cloudgate Studio, hat Fotos der neuen Linkbox veröffentlicht, auf denen die Unterschiede zu sehen sind:

Die alte Version, die mit HTC Vive ausgeliefert wird, lässt sich über ein HDMI- oder alternativ ein Mini-Displayportkabel mit dem PC verbinden. Die neue Linkbox setzt hingegen konsequent auf Displayport und bietet keinen HDMI-Anschluss mehr.

Ein Anschluss und Kabel für alles

Displayport anstelle von HDMI zu nutzen, ist eine sinnvolle Entscheidung: Die meisten Grafikkarten verfügen nur über einen HDMI-Ausgang, aber mehrere Displayport-Anschlüsse.

An der Bandbreite von HDMI 1.4 dürfte der Wechsel nicht gelegen haben: Die mit der gleichen Auflösung wie die HTC Vive Pro arbeitende Samsung Odyssey überträgt die 2.880 mal 1.600 Bildpunkte ebenfalls ausreichend schnell per HDMI 1.4.

Auf der anderen Seite der Box befindet sich statt dreier Anschlüsse (HDMI, USB 3.0 und Netzanschluss) nur noch eine Buchse, über welche die Linkbox mit einem einzelnen Kabel mit der VR-Brille verbunden wird. Da das Kabel keinem Standard folgt, wird man es nicht wie bisher verlängern können.

Eine Status-LED auf der Oberseite der neuen Anschlussbox zeigt, ob sie mit Strom versorgt wird. Nötig wird diese Anzeige durch eine weitere Neuerung: Per Knopfdruck lässt sich die Anschlussbox jetzt bequem vom Strom trennen.

Auch wenn die Auslieferung der HTC Vive Pro an Entwickler auf ein baldiges Erscheinen der VR-Brille hinweist, gibt es weiterhin keinen konkreten Termin oder Preis.

Mehr lesen über Vive Pro:

| Featured Image: Steve Bowler | Via: Tomshardware

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