Im vierten Quartal 2018 bekommen VR-Entwickler mit Apps im Viveport-Abo mehr Geld. Außerdem führt HTC Smartphone- und VR-Geschäft zusammen und hofft auf 5G als Wachstumsbeschleuniger.

Ab Oktober bis Ende des Jahres erhalten VR-Entwickler im wichtigen Weihnachtsgeschäft 100 Prozent des Nettoumsatzanteils am Viveport-Abo. Interessierte Entwickler finden hier weitere Informationen.

Über 500 VR-Apps sind laut HTC derzeit im Viveport-Abo verfügbar, auf der Plattform insgesamt sind es weltweit circa 1.500. Der Abo-Service wird für HTC Vive und neuerdings auch für Oculus Rift angeboten.

Laut HTC hat sich seit dem Start von Viveport vor zwei Jahren die Anzahl Kunden samt Einnahmen verfünffacht. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen nicht.

Wer zwischen dem 27. und 30. September ein Viveport-Abo für mindestens drei Monate abschließt, bekommt das VR-Spiel “Superhot VR” geschenkt und 50 Prozent Nachlass auf alle Viveport-Inhalte. Ab Oktober bietet HTC im Einzelhandel in den USA und Europa Geschenkgutscheine für Viveport an.

Mobilfunk- und VR-/AR-Sparte rücken auch in Europa zusammen

Im September 2017 verkaufte HTC rund die Hälfte der eigenen Smartphone-Sparte an Google. Anfang des Jahres gab HTC bekannt, dass Smartphone- und VR-/AR-Geschäft zusammenwachsen sollen und richtete das Management neu aus. Im Juni 2018 kam es zu Entlassungen.

Die Umstrukturierung wird nun in Westeuropa fortgesetzt, “um die Verschmelzung der beiden Technologien zu beschleunigen, die in der Industrie bislang noch separat nebeneinander agieren”, heißt es in der Pressemitteilung.

Der Mobilfunk-Chef Eric Matthes zeichnet zukünftig ebenso für die VR-/AR-Sparte verantwortlich. In seinen Verantwortungsbereich fallen sämtliche Endverbraucher- und B2B-Aktivitäten.

Das Unternehmen setzt auf den 5G-Standard als Wachstumsbeschleuniger für die Branche. Erst 5G soll laut HTC ein “‘echtes’ mobiles VR/AR-Erlebnis für Privat- und Geschäftsanwender ermöglichen”.

“Ich bin fest davon überzeugt, dass 5G ein Game Changer in beiden Industrien sein wird. 5G wird 2020 auf den Markt kommen, so werden wir neue Formfaktoren erwarten können, die das Smartphone endgültig ersetzen könnten”, sagt Matthes.

Und weiter: “Auch im Bereich AR/VR wird 5G es ermöglichen, VR-Inhalte auf einem mobilen VR-Headset dank Edge Computing mit der Rechenpower eines PCs erleben zu können. Bei 5G geht es nicht darum, die Dinge nur schneller zu machen, es geht darum, ein neues Ökosystem zu erschließen, das die Kerntechnologie für die nächste große Technologieplattform sein könnte.”

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