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Virtual Reality: “Rick and Morty: Virtual Rick-Ality” ist ab sofort verfügbar

von Matthias Bastian20. April 2017

Update vom 20. April 2017:

Das Spiel ist ab sofort für Oculus Rift und HTC Vive bei Steam und für Oculus Rift im Oculus Store für 29,99 Euro erhältlich.

Update vom 13. April 2017:

Das offizielle “Rick and Morty” VR-Spiel erscheint am 20. April für Oculus Rift und HTC Vive. Der Preis liegt bei rund 30 Euro. Entwickelt wurde es von Owlchemy Labs, den Machern des erfolgreichen VR-Spiels “Job Simulator”.

Stilistisch und in puncto Spielablauf erinnert die VR-Adaption der TV-Serie stark an den ersten Hit des VR-Studios. Die offizielle Seite zum Spiel ist bei Steam und bei Oculus Home online.

Wer einen Vorgeschmack auf den schrägen Humor und den gelungenen Mix aus Comic-Serie und VR-Spiel haben möchte, sollte sich das brillante “Accounting” herunterladen, das vom Mitgründer der “Rick and Morty”-Serie entwickelt wurde. Die App ist kostenlos bei Steam für HTC Vive verfügbar.

Update vom 24. Juli 2016:

Norman Chan von Tested hatte die Gelegenheit, eine frühe Version des Spiels auszuprobieren.

Ursprüngliche Meldung: VR-Spiel zu “Rick and Morty” TV-Serie kommt

Die Entwickler von Job Simulator recyceln ihre Engine für einen Ausflug in die Comic-Welt der TV-Serie Rick and Morty.

Für die Leute, die Rick and Morty nicht kennen: Die TV-Serie erzählt die Geschichte von Rick Sanchez, Wissenschaftler und Alkoholiker, und seinem 14-jährigen Enkel Morty. Einen Großteil der Zeit verbringen die beiden Kumpels mit Abenteuern auf fremden Planeten und in seltsamen Parallelwelten. Diese betreten sie durch Portale, die der Wissenschaftler durch wilde Experimente in der eigenen Garage öffnet.

Genau das ist laut Alex Schwartz vom Entwicklerstudio Owlchemy Labs “die perfekte Überschneidung” für eine VR-Adaption der TV-Serie. Ähnlich wie in Job Simulator können Spieler mit der unmittelbaren Umgebung in der Garage interagieren. Das komplette VR-Erlebnis wurde so konzipiert, dass es in einem relativ engen Raum um den Spieler herum stattfinden kann. Dieses Konzept nennt sich “Near VR” und ist vielleicht das erste VR-exklusive Genre. Der große Vorteil: Teleportation oder gar eine künstliche Fortbewegung wird nicht benötigt. Davon profitiert die Immersion im virtuellen Raum ungemein.

Experimente öffnen Portale

“Ricks Garage ist voll mit Dingen, mit denen man herumspielen kann. Chemikalien und Boxen voller Kram in den Regalen. All die Dinge, die man aus der Serie kennt. Es ist richtig voll darin”, sagt Schwartz. Durch die Kombination verschiedener Gegenstände öffnen sich – wie im TV-Vorbild – Portale in neue Umgebungen. Diese sollen in Echtzeit und ohne störende Ladezeiten berechnet werden. So kann der VR-Brillenträger durch ein Portal von einer Welt in die andere blicken.

Die Initiative für das VR-Spiel ging laut Schwartz von Rick and Morty Mit-Erfinder Justin Roiland aus. Dieser sei selbst VR-Enthusiast und Fan des VR-Spiels Job Simulator. Er lud das Team von Owlchemy Labs zu sich nach Hause ein, um ein paar Spiele zu spielen. Dabei entstand auch die Idee zur Zusammenarbeit. Die Entwickler erarbeiten nicht nur das Spielkonzept, sondern schreiben auch die erste Version des Drehbuchs und einzelne Dialoge. Bislang ist der “Rick and Morty Simulator” nur für HTC Vive angekündigt, ein Veröffentlichungsdatum steht nicht fest. Die Entwickler sind anderen VR-Brillen gegenüber aber nicht grundsätzlich abgeneigt: Im Herbst erscheint ein Port von Job Simulator für Oculus Rift und Playstation VR.

| Featured Image: Owlchemy Labs (Screenshot bei YouTube) | Source: Polygon

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