Imax VR-Rückzug geht weiter.

Der Kinobetreiber Imax schließt die zweite VR-Spielhalle in New York. Zuvor gab das Unternehmen im August bekannt, dass die erste Spielhalle in New York sowie eine weitere in Shanghai geschlossen wird.

Weitere Standorte dürften folgen: Nur eine von international insgesamt sieben VR-Spielhallen soll den erwarteten Umsatz liefen. Ursprünglich war eine kurzfristige Expansion auf weltweit zehn Standorte geplant.

Wenig Mehrwert gegenüber  Heim-VR

Am Standort New York gab es zwölf VR-Zonen, in denen Besucher VR-Brillen mit Software ausprobieren konnten. Die VR-Spielhalle war in der Lobby eines Multiplexkinos untergebracht und recht teuer: Pro Minute VR-Spaß verlangte Imax rund einen US-Dollar. Die Angebote deckten sich weitgehend mit jenen für Heimanwender mit vereinzelten Ausnahmen bei Hard- und Software.

Imax VR-Pleite ist daher kein Hinweis auf einen grundsätzlichen VR-Arcade-Flop. Im asiatischen Raum und in den USA beispielsweise scheinen die Geschäfte mit Highend-Spielhallen zu laufen, sofern außergewöhnliche VR-Erfahrungen angeboten werden, die mit der VR-Brille für zu Hause nicht erlebbar sind.

In einer Investorenkonferenz zu den Umsatzzahlen des dritten Quartals versicherten Imax-Entscheider, dass im kommenden Jahr kein weiteres Geld in VR oder anderweitige Projekte außerhalb des eigentlichen Kerngeschäfts investiert werden soll. Auch die Kooperation mit Google für die Entwicklung einer Highend-360-Grad-Kamera wurde vor wenigen Wochen eingestellt.

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