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Neue VR-Horrorspielserie vom Schöpfer von “A Chair in a Room”

von Tomislav Bezmalinovic17. Februar 2017

Ryan Bousfield hat Vive-Nutzern mit “A Chair in a Room: Greenwater” das Fürchten gelehrt. Nun kommen Besitzer von Samsung Gear VR an die Reihe: In “The Harbinger Trail” durchlebt man mit Hilfe eines sonderbaren Geräts die Erinnerungen von Patienten einer Nervenheilanstalt, um Verbrechen aufzuklären.

In dem VR-Spiel schlüpft man in die Rolle eines Psychologen namens Dr. Albert Milgram und nimmt an einer neuen, experimentellen Art von Gerichtsprozess teil. Dieser sieht vor, dass man in das Bewusstsein verurteilter Straftäter eindringt, die über das, was geschehen ist, nicht mehr reden können oder wollen.

Ihre Erinnerungen durchlebend, muss man herausfinden, ob die Patienten bösartig handelten, ein Opfer von Umständen waren oder unschuldig sind. “Unsere Pionierarbeit macht es möglich, Menschen nicht nur nach ihren Handlungen, sondern auch nach ihren Gedanken zu beurteilen”, heißt es im Veröffentlichungstrailer. “Von den Opfern zu den Mördern: der Geist schweigt nie.”

Viele Ideen für Horrorgeschichten

The Harbinger Trial kommt im Episodenformat, wobei jede Folge einen Gerichtsfall behandelt. Mit der VR-Brille kann man durch die Erinnerungen des Patienten navigieren und muss dabei Hinweise sammeln und Rätsel lösen. Die erste Episode ist ab sofort kostenlos auf Oculus Home erhältlich, für weitere Folgen wird man zahlen müssen. Ryan Bousfield setzt laut Upload VR deshalb auf das Episodenformat, weil er viele Ideen für kurze Horrorgeschichten habe.

Die erste Episode trägt den Titel “The Missing Woodland Girl”. Unter demselben Namen erschien im September eine kostenlose Erweiterung für A Chair in a Room, das mit der Geschichte des Originals aber nichts zu tun hat. Weitere Information zu The Harbinger Trial findet man auf der offiziellen Internetseite.

| Featured Image: Wolf & Wood| Source: Upload VR

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