Update vom 8. November:

Bei einer Entwickler-Session nennt Samsung die Spezifikationen des Falt-Displays im neuen “Foldable”-Prototyp, der im kommenden Jahr in ein Produkt überführt werden soll.

Demnach liegt die Pixeldichte in beiden Faltmodi bei 420 ppi, was deutlich unterhalb der Pixeldichte des Galaxy S9 rangiert (circa 570 ppi), aber dennoch ausreichend sein dürfte.

So klappt und faltet das Inifinity Flex Display. Bild: Samsung

So klappt und faltet das Inifinity Flex Display. Bild: Samsung

Die Auflösung im gefalteten Zustand liegt bei 840 mal 1.960 Pixel bei einer Bildschirmgröße von 4,58 Zoll und einem 21:9 Seitenverhältnis.

Das ausgefaltete Tablet hat 1.536 mal 2.152 Pixel auf 7,3 Zoll bei einem Seitenverhältnis von 4,2:3. Zu einem Preis oder Veröffentlichungsdatum sind noch keine Informationen bekannt.

Ursprünglicher Artikel vom 7. November 2018:

Infinity Flex Display: Samsung stellt faltbaren Smartphone-Screen vor

Auf der eigenen Entwicklerkonferenz stellt Samsung das neue Faltdisplay “Infinity Flex” vor. Womöglich können auch VR-Brillen von der Technologie profitieren.

Mit dem neuen OLED-Display “Infinity Flex” will Samsung eine neue Geräteklasse kreieren: Ein Smartphone, das bequem in eine Tasche passt, kann zu einem Tablet mit 7,3 Zoll ausgeklappt werden.

Ist das Falt-Smartphone als Tablet ausgebreitet, sollen drei Apps gleichzeitig laufen können. “Das faltbare Display ist die Grundlage für eine neue Generation Mobilgeräte”, sagt Samsung-Chef DJ Koh in einer Pressemitteilung.

Auf der Entwicklerkonferenz zeigte Samsung einen Prototyp bei Schummerlicht – wohl um den Screen vor allzu neugierigen Blicken der Konkurrenz zu schützen. Die Massenproduktion der Flex-Displays soll “in einigen Monaten starten”. Ein Gerät für Endverbraucher soll 2019 erscheinen.

Google unterstützt die Faltgeräte nativ mit Android und nennt sie “Foldables”. Details dazu veröffentlicht der Internetkonzern im eigenen Entwicklerblog. Das folgende GIF zeigt beispielhaft, wie aus einem Foldable-Smartphone ein Tablet wird.

GIF

Womöglich könnten auch VR-Brillen von der neuen Screen-Technologie profitieren, beispielsweise für ein weiteres Sichtfeld oder neue Formfaktoren – das müssen allerdings Ingenieure erst herausfinden. Smartphone-Technologie und speziell Smartphone-Displays prägten jedenfalls auch die erste Generation VR-Brille.


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