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iPhone X ist “vollgestopft mit Technologie für die nächsten zehn Jahre”

von Matthias Bastian14. Oktober 2017

Zwar ist Apples Augmented-Reality-Software ARKit mit iPhones ab dem 6s und einigen iPads kompatibel. Das AR-Aushängeschild dürfte aber das neue Highend-Smartphone iPhone X werden.

Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet Apple-Chef Tim Cook, dass das iPhone X “mit Technologie für das nächste Jahrzehnt vollgestopft” sei. Das Highend-Modell sei keine reine Evolution, sondern revolutionär und wegweisend für die kommenden Jahre.

Cook hält im Kontext von Innovationen weiter daran fest, dass Augmented Reality mit dem Smartphone “eine große Sache” ist – auch wenn die ersten ARKit-Apps noch keine Begeisterungsstürme auslösen. “Sie würden es vielleicht nicht so sehen, ich aber umso mehr. Sie sollten Software in ihrer Betrachtung des Neuen nicht unterschätzen”, sagt Cook der FAZ.

Augmented Reality sei ein ebenso großer Einschnitt wie die Multitouch-Bedienung, die die Interaktion mit digitalen Inhalten grundlegend verändert habe. “Davor haben die Leute Knöpfe benutzt. Jetzt begannen sie plötzlich, die Software zu berühren. Und heute können sie es sich gar nicht mehr anders vorstellen. Mit Augmented Reality wird es genauso sein”, sagt Cook.

Einziges iPhone mit 3D-Scanner

Als einziges iPhone bietet die X-Version einen vorderseitig integrierten 3D-Scanner. Der dient in erster Linie dazu, das Smartphone via Gesichtserkennung zu entsperren. Da die Kamera das Gesicht dreidimensional erfasst, ist der Entsperrmechanismus viel individueller und damit sicherer als eine 2D-Bilderkennung mit einer herkömmlichen Fotolinse.

Das Scanning-System soll bis zu 50 Gesichtsmuskeln erfassen, was im Augmented-Reality-Kontext beispielsweise fortschrittliche 3D-Masken ermöglicht, die nicht nur auf dem Gesicht liegen, sondern passend zu den Muskelbewegungen animiert werden. Apple arbeitet dazu mit Snap zusammen.

Denkbar wäre auch, dass iPhone-X-Nutzer mit dem Scanner Objekte dreidimensional erfassen und im Netz teilen oder für Virtual Reality aufbereiten können, ähnlich wie es mit Googles Tango-Technologie möglich ist. Mehr dazu steht in meinem Test zum Augmented-Reality-Smartphone Zenfone AR von Asus.

| Featured Image: Apple

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