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Autor: Stefan Bordag, ExB Labs GmbH

Eine KI-Karriere verspricht einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag, vielfältige Einsatzgebiete und ganz nah dran sein an der Technologie, die unsere Welt verändert. Daher wundert es nicht, dass KI-Fachkräfte aktuell absolut Hochkonjunktur haben. Doch welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen sollte man für den beruflichen Einstieg mitbringen? Wie sieht der Alltag eines KI-Entwicklers überhaupt aus? Stefan Bordag, Director Research beim deutschen KI-Unternehmen ExB Labs, beantwortet die drängendsten Fragen für KI-Berufseinsteiger.

Inhalt:

Wie werde ich ein KI-Entwickler und welches Studium bietet sich an?

Am wichtigsten ist ein Studium, bei dem man lernt, wissenschaftliche Veröffentlichungen mit mathematischen Formeln zu lesen, zu verstehen, nachzubauen und zu reproduzieren. Dazu sind aktuell am besten Studiengänge wie Informatik, Physik oder Mathematik geeignet.

Wer coden kann, kann coden.

Zusätzlich hilfreich sind darauf aufbauend Kenntnisse in dem jeweiligen Gebiet, in dem man Künstliche Intelligenz einsetzen möchte. Das kann alles Mögliche sein – von BWL über Linguistik bis hin zur Chemie, Biologie oder Medizin.

Selbst geisteswissenschaftliche Felder wie Germanistik oder Anglistik können sehr gute Voraussetzungen bieten, wenn sie ein strukturierendes und analytisches Denken lehren. Sie sollten dann jedoch trotzdem mit technischen Fähigkeiten – nicht notwendigerweise aus einem Studium – verbunden sein. Wer coden kann, kann coden.

KI Entwickler werden: Gibt es persönliche Voraussetzungen, die hilfreich sind?

Am wichtigsten ist die Fähigkeit, sich lange konzentrieren zu können und sich nicht ablenken zu lassen. Sonst schafft man es nicht, die nötige analytische Tiefe zu erreichen, um überhaupt einen nächsten sinnvollen Schritt zu machen – sprich durch Analyse Zusammenhänge zu erkennen und Erkenntnisse auf neue oder andere Bereiche anzuwenden.

Gute KI-Entwickler haben Fokus.

Die zweite wichtige Fähigkeit ist ein generelles Verständnis von Verteilungen und Wahrscheinlichkeiten. Sonst kann man nicht einschätzen, was mit bestimmten Daten überhaupt möglich ist – und was nicht.

Eine starke analytische Kommunikationskompetenz sowie die Fähigkeit, einen kühlen Kopf zu bewahren, obwohl von allen Seiten Informationen und Fragen auf einen einprasseln, sind ebenfalls Grundvoraussetzungen.

Die dritte Fähigkeit: Freude an der Teamarbeit. Es ist unmöglich, als Einzelperson ohne Sparringspartner eine starke KI-Software zu entwickeln. Teamarbeit ist bei ExB erlernbar: Wer noch keine Erfahrung darin hat, in größeren Teams zusammenzuarbeiten, lernt es bei uns.

KI-Job: Verbringe ich im Alltag den ganzen Tag programmierend vor dem PC?

Der größte Teil der Arbeit passiert tatsächlich vor dem PC. Allerdings nicht nur programmierend, sondern auch mit Konzepten, Dokumentationen und Texten. Der Kontakt mit Menschen ist durch den hohen Beratungs- und Feedbackanteil, und indem man sich vollkommen neue KI-Anwendungsbereiche erschließt, ein wesentlicher Teil des Arbeitsalltags.

Jeder Aspekt unseres Alltags wird zukünftig mit KI in Kontakt kommen.

Viel Zeit stecken ExB-Labs-Entwickler in das Studium wissenschaftlicher Publikationen. Wer hier nicht permanent up to date bleibt, programmiert zwangsläufig Lösungen, die schon eleganter existieren. Die Fortschritte passieren aktuell derart schnell, dass Erkenntnisse von gestern schon morgen urplötzlich veraltet sein können.

Künstliche Intelligenz Berufe: Welche Jobs gibt es in einem KI-Unternehmen?

Den typischen KI-Forscher oder -Entwickler gibt es nicht. Das macht KI-Jobs so interessant und vielfältig.

  • Es gibt KI-Forscher, die neue abstrakte Lerntechniken anhand konkreter Daten erforschen.
  • Dann übernehmen Software-Entwickler diese Techniken für konkrete Projekte.
  • Manche Fachkräfte sind auf die Zusammenstellung der Trainingsdaten für KIs spezialisiert: Es gibt Datenbank-Entwickler, die Datenbanken entwerfen, um die vielen (!) Trainingsdaten verwalten zu können.
  • Es gibt Backend- und Devops-Entwickler, die dafür sorgen, dass die Hardware optimal beim Training von KI ausgenutzt wird und das Training nicht abbricht.
  • Es gibt User Interface Designer, die genug von maschinellen Lernprozessen verstehen müssen, um passende Interaktionen entwerfen zu können.

Die Anwendungsbereiche von KI sind so vielfältig wie das Leben selbst. Bei ExB fokussieren wir uns auf die Automobilbranche, den Gesundheitsbereich sowie Finance und Versicherungen.

Jeder Aspekt unseres Alltags wird in Zukunft in irgendeiner Weise mit maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz in Kontakt kommen. Wenn der UX-Designer seine Arbeit gut gemacht hat, dann bemerkt man das gar nicht: Der Computer macht einfach, was er soll.

Sollte ich mich auf bestimmte Orte fokussieren, wenn ich eine KI-Karriere in Deutschland starten will?

Viele schauen momentan auf das Silicon Valley und einige andere Orte in den USA, an denen KI-Entwicklung sehr medienwirksam stattfindet. Allerdings hat das auch zu einer extremen Überhitzung dieser Standorte geführt.

Dabei ist Künstliche Intelligenz naturgemäß eine sehr internetaffine Angelegenheit – es gibt überhaupt keinen Grund, ins teure Silicon Valley zu reisen, um sich beruflich mit KI zu beschäftigen.

Im Gegenteil: Es gibt viele sehr praktische Gründe dafür, in Deutschland “in KI zu machen”. Einige davon sind:

  • Es gibt eine sehr gute Internet-Infrastruktur (in Frankfurt und Berlin zum Beispiel), die der in den USA kaum nachsteht,
  • viele Firmen und Teams, die sich mit KI beschäftigen und von denen man lernen kann,
  • eine zum Teil bessere Lebensqualität durch ein erwachsenes Sozial- und Gesundheitswesen
  • und eine allgemeine Stabilität des Landes.

Durch die gute Verkehrsinfrastruktur ist es sinnvoll, in kleineren Gebieten oder Städten Teams zu gründen, um lokal gebundene Talente anziehen zu können und gleichzeitig von der noch besseren Lebensqualität profitieren zu können.

Ihr möchtet mehr zum KI-Unternehmen ExB erfahren oder interessiert euch für Künstliche-Intelligenz-Jobs? Hier geht es zu unseren Stellenanzeigen.

Bei Fragen, einfach kommentieren oder mir eine E-Mail schreiben. Wir freuen uns über jede Rückmeldung.

Über Stefan Bordag und ExB Labs GmbH

Stefan Bordag ist Director of Research bei ExB Labs und am Standort in Leipzig tätig. ExB Labs ist eines der führenden KI-Unternehmen in Deutschland und darauf spezialisiert, selbstlernende Software für die hochwertige Analyse unstrukturierter und teilstrukturierter Text- und Bilddaten zu entwickeln.

Die Lösungen von ExB kommen in der Automobilbranche, im Gesundheitsbereich sowie im Finance- und Versicherungssegment zum Einsatz. Erst vor kurzem hat ExB eine Finanzierung in Höhe von 9,5 Millionen Euro erhalten.

Die finanziellen Mittel möchte ExB unter anderem auch dafür nutzen, sich strukturell weiter zu vergrößern und neue KI-Fachkräfte zu finden. Aktuell arbeiten bei ExB Labs 50 Mitarbeiter, die sich auf die Standorte Leipzig und München verteilen.


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