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Kojima hat großes Interesse an Virtual Reality

von Carolin Albrand17. Dezember 2015

Entwicklerlegende Hideo Kojima ist in erster Linie für die Spielereihe “Metal Gear Solid” bekannt, die sich weltweit über 40 Millionen Mal verkauft hat. Erst vor wenigen Tagen gründete er sein eigenes Studio, nachdem er in seiner bisherigen Karriere ausschließlich für das japanische Unternehmen Konami gearbeitet hat.

In der Branche und bei Gamern gilt er als Visionär und begabter Geschichtenerzähler, dessen Ansätze speziell im Storytelling aber nicht immer ganz unumstritten sind. Seine Meinung zu Virtual Reality dürfte viele Spielefans dennoch brennend interessieren. Im Interview mit IGN erklärt er, dass er zwar aktuell kein VR-Projekt plane, aber grundsätzlich davon überzeugt sei, dass die Technologie eine große Zukunft habe: „Ich will zwar nichts versprechen, aber eines Tages würde ich gerne mit Virtual Reality arbeiten.” Unsicher ist er aber, ob die aktuellen VR-Brillen wirklich einen großen Markt erobern können, oder ob sich doch eher kleinere und leichtere Brillen im Bereich Augmented Reality durchsetzen. Unabhängig davon geht er davon aus, dass VR sowohl Filme und Spiele verändern wird, sollte die Technologie eines Tages im Wohnzimmer ankommen. Besonders überzugt hat ihn das Konzept der Immersion und er räumt auch direkt mit einem noch immer allgegenwärtigen Vorurteil auf: „3D-Filme sind überhaupt kein Vergleich zum dem Gefühl, in Virtual Reality wirklich an einem anderen Ort zu sein.” Sein Art-Director Yoji Shinkawa pflichtet ihm bei und ist sehr beindruckt von aktuellen VR-Demos: „Als ich das erste Mal VR ausprobiert habe, war das für mich so schockierend wie mein erster Kontakt mit Nintendos NES.”

| VIA: IGN
| FEATURED IMAGE: „Hideo Kojima 20100702 Japan Expo 1“ von Georges Seguin (Okki) – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.