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Konzeptstudie: So könnten AR-Apps zukünftig durch ein Haus führen

von Tomislav Bezmalinovic2. Juli 2017

Apples ARKit ist seit Anfang Juni in einer Betaversion verfügbar. Entwickler haben seither mit zahlreichen, teils ausgefallenen, teils faszinierenden Demos die Stärken der Technologie vorgeführt. Ein Interface-Designer präsentiert ein besonders cleveres Konzept für eine AR-App, die Airbnb-Vermietern ermöglichen würde, ihre Gäste in Abwesenheit auf Besonderheiten der Wohnung hinzuweisen.

Wie erklärt man seinen Gästen, wo sich der Erste-Hilfe-Kasten befindet, wie man die Kaffeemaschine bedient oder den Temperaturregler einstellt, ohne selbst anwesend zu sein? Isil Uzum hat sich eine elegante Antwort auf diese Frage ausgedacht, die Augmented Reality mit präzisem Geotagging der nächsten Generation kombiniert.

Der Vermieter würde in der App zunächst aus einer Liste möglicher Ausstattungsmerkmale wählen, zum Beispiel den Wi-Fi-Router, die Waschmaschine oder besagten Temperaturregler. Hat er letzteren ausgewählt, bewegt er sich zum fraglichen Objekt und markiert es auf dem Smartphone-Display, sodass dessen räumliche Verortung von der App gespeichert wird.

Jetzt kann er die räumliche Markierung mit einem digitalen Notizzettel versehen und um schriftliche Anweisungen ergänzen. Bei komplizierten Instruktionen nimmt er ein kurzes Video auf und fügt es anschließend der Markierung hinzu.

Kommt der Gast in der Wohnung an, wählt er in der App aus einer Liste der Ausstattungsmerkmale, die vom Vermieter markiert wurden. Wählt er beispielsweise den Temperaturregler aus, wird auf dem Smartphone-Display mit einem Pfeil der kürzeste Weg zum Objekt angezeigt. Beim Thermostat angekommen, kann er den Notizzettel einsehen und angehängte Videos aufrufen.

Uzum hat noch weitere Ideen für die App, die er auf Dribble beschreibt. Ein Gif macht Uzums Konzept anschaulich:

GIF
| Featured Image: Isil Uzum | Via: The Verge

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