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Leap Motion: Gewinner des 3D-Jams

von Carolin Albrand29. Januar 2016

Die ersten Versuche mit Virtual-Reality-Anwendungen sind für die meisten Nutzer eindrucksvoll. Die Begeisterung wird aber häufig abrupt gedämpft, wenn sie merken, dass sie im virtuellen Raum nichts anfassen geschweige denn die eigenen Hände sehen können.

Das US-Unternehmen Leap Motion arbeitet für dieses Problem schon seit geraumer Zeit an einer Lösung. Eine spezielle Kamera, die beispielsweise an Oculus Rift oder Razer OSVR an der Vorderseite angebracht werden kann (es gibt eine offizielle Halterung, aber Klettverschluss tut es auch), überträgt in Echtzeit digitale Abbilder der eigenen Hände in eine VR-Anwendung. Auf die Art kann der Nutzer mit den eigenen Händen in der virtuellen Welt interagieren, Gegenstände anfassen, hochheben, manipulieren oder mit Gesten neue 3D-Interfaces bedienen – es gibt eine ganze Bandbreite an Anwendungsszenarien für die Technologie.

Leap Motion gehört schon fast zu den Veteranen der noch jungen VR-Industrie, denn die Entwicklung an der Handtracking-Kamera startete bereits 2008. Damals war allerdings von Virtual Reality noch nicht die Rede und Leap Motion sollte in erster Linie ein neues Interface werden, das Maus oder Tastatur ersetzen kann. Theoretisch ist das zwar noch immer ein mögliches Anwendungsszenario für die Kamera, aber mittlerweile hat Leap Motion das Thema Virtual Reality für sich entdeckt. Schon seit Monaten wird an der Entwicklungsumgebung geschraubt, um speziell VR- und AR-Entwickler dabei zu unterstützen, bessere Software für die Kamera zu entwickeln, die Bewegungen möglichst präzise erkennt und diese auch sinnvoll in Apps einbindet.

Als zusätzlichen Anreiz für Entwickler veranstaltet Leap Motion regelmäßig Wettbewerbe mit gut dotierten Geldpreisen. Im aktuellen 3D-Jam-Wettbewerb wurden insgesamt 75.000 US-Dollar verschenkt, die unter den Gewinnern in den Kategorien VR/AR, normale Desktop-Nutzung und den Community-Favoriten aufgeteilt wurden. Wir zeigen euch die Gewinner aus dem Bereich der virtuellen Technologien, die anderen könnt ihr hier finden.

Alle VR/AR-Gewinner des Leap-Motion 3D-Jams

Platz 1: Lyra VR

Lyra ist ein virtueller Spielplatz, bei dem man Musik in einem 3D-Raum entwerfen kann. Der Nutzer kann via Handtracking Akkorde, Melodien und Instrumente verbinden.

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Preis: $10,000, Unity Suite, 2 OSVR HDKs, NVIDIA GeForce GTX 980 Ti

Platz 2: Warlock VR

Dank Leap Motion kann der Nutzer Zaubersprüche und ähnliche Späße aus den eigenen Händen schießen – Multiplayer ist in Entwicklung.

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Preis: $7,500, Unity Pro, OSVR HDK, NVIDIA GeForce GTX 980 Ti

Platz 3: RPS Island

Schere, Stein, Papier in Virtual Reality mit den eigenen Händen spielen? Warum eigentlich nicht.

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Preis: $5,000, Unity Pro, OSVR HDK, NVIDIA GeForce GTX 980 Ti

Platz 4: Vox Rocks Dino Destroyer

Bei diesem Mix aus Puzzler und Shooter könnt ihr Dinos mit Bausteinen bewerfen und Magnetfelder mit der Kraft der eigenen Hände manipulieren.

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Preis: $2,500, Unity Pro, OSVR HDK

Platz 5: HellVibe

Inspiriert von Spielen wie Myst oder Hellraiser muss man Rätsel lösen, um einer mysteriösen Puzzle-Box zu entkommen.

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Preis: $1,000, Unity Pro, OSVR HDK

Community-Favorite #1: Pottery Maker

Ton formen in Virtual Reality…mit den eigenen Händen. Kann man ja mal machen. Soll entspannen.

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Preis: $500, Unity Pro

Community-Favorite #2: Virtual Real Meeting

Ein ganz, ganz weit entfernter Blick auf das mögliche Büro der Zukunft – beispielsweise mit Präsentationen in Virtual Reality, die via Gesten gesteuert werden.

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Preis: $500, Unity Pro

| FEATURED IMAGE und GIFs: Leap Motion