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Lenovo deutet neue VR/AR-Produktdemos für die IFA an

von Matthias Bastian16. August 2017

Der chinesische Hersteller Lenovo springt voll auf den VR- und AR-Zug auf und hat jeweils zwei Brillen für Virtual und Augmented Reality in der Entwicklung. Neue Demos könnte es auf der IFA zu sehen geben.

Die beiden VR-Geräte baut Lenovo für Windows Mixed Reality und Google Daydream. Während die Spezifikationen für die Windows-Brille schon mehr oder weniger bekannt sind, da sie den anderen VR-Brillen für Windows ähneln dürften, ist die Daydream-Brille noch weitgehend ein Rätsel.

Sie soll komplett autark und ohne Kabel funktionieren und hat den PC im Gehäuse integriert. Die Blaupause für die Konstruktion kommt vom Chiphersteller Qualcomm.

Beide VR-Brillen sollen noch in diesem Jahr erscheinen, ein genaues Veröffentlichungsdatum steht nicht fest. Eine der beiden VR-Brillen wird auf den Namen “Mirage” hören.

Lenovos Augmented-Reality-Strategie: Einmal billig, einmal teuer

Für Augmented Reality kooperiert Lenovo mit Disney und baut nach dem Vorbild von Google Cardboard eine AR-Brille für das Smartphone. Dieses wird an der Helmoberseite montiert und das Licht des Displays über einen Spiegel in das Sichtfeld des Brillenträgers projiziert.

Offenbar hat die günstige AR-Lösung keine Sensoren verbaut, um die Umgebung in Echtzeit zu erkennen und digitale Objekte perspektivisch korrekt darin zu platzieren. Mit Highend-AR wie bei Hololens dürfte das Gerät daher wenig zu tun haben.

Weitere Details zur Low-Budget-AR-Lösung wird es wohl es auf der IFA vom 1. – 6. September 2017 in Berlin geben, denn das Gerät wird explizit im Messetrailer (siehe unten) gezeigt. Eine Webseite zu einem Star Wars AR-Spiel für die Brille ist schon länger online.

Interessanter als die Smartphone-AR-Brille ist der Highend-Prototyp “Daystar”, der als Hololens-Konkurrent positioniert werden könnte. Lenovo zeigte bislang aber nur das Gehäuse, eine Funktionsdemo gab es noch nicht.

Dem offiziellen Lenovo-Blog kann man entnehmen, dass DaystAR noch ein Konzeptprodukt aus der Forschungsabteilung ist. Im Unterschied zur Smartphone-Brille ist jedoch Computer-Vision-Technologie integriert, die die räumliche Verortung ermöglicht. Das Sichtfeld soll ähnlich wie bei Hololens bei 40 Grad liegen.

| Featured Image: Lenovo (Screenshot bei YouTube)

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