Die von Filmstudios wie Disney und Paramount gegründete Advanced Imaging Society (AIS) würdigt jedes Jahr 3D-Filme und seit 2016 auch Erfahrungen für Virtual und Augmented Reality. Nun stehen die Gewinner der diesjährigen Preisverleihung fest.

Als bestes VR-Spiel wurde Owlchemy Labs’ kongeniale VR-Adaption der US-Zeichentrickserie Rick and Morty ausgezeichnet. Den Preis für die beste, animierte VR-Installation gewann die im Rahmen von HTCs gemeinnütziger Initiative “VR for Impact” unterstützte VR-Erfahrung Tree. Darin können VR-Nutzer erleben, was es heißt, ein Baum zu sein: Vom Samen, der in einem Regenwald eingepflanzt wird, bis zum ausgewachsenen Baum.

Der Preis der Jury ging an die VR-Dokumentation The Last Goodbye. Sie zeigt die letzte Reise des Holocaust-Überlebenden Pinchas Gutter zum ehemaligen KZ Majdanek, in dem seine Familie ermordet wurde. Die VR-Erfahrung mischt 360-Grad-Aufnahmen mit begehbaren Rekonstruktionen des Lagers, die per Fotogrammetrie erstellt wurden.

Preise für Tech-Dystopien

Der 360-Grad-Film Rose-Colored wurde ebenfalls mit einem Preis bedacht. Der Film zeigt eine dystopische Zukunft, in der eine KI-gesteuerte Augmented Reality das Liebesleben zweier Menschen fast vollständig überlagert und verfremdet hat. Apropos Dystopie: Die neue Sci-Fi-Serie Altered Carbon von Netflix gewann ebenfalls eine Auszeichnung, merkwürdigerweise in der Kategorie “Beste AR-Erfahrung”.

Das sind die Gewinner:

  • Best VR Game: “Rick and Morty: Virtual Rick-Ality” (Adult Swim & Owlchemy Labs)
  • Best VR Location Based Animated Short: “Tree” (New Reality Company)
  • Best Location Based VR: Animated: “Raising A Rukus” (The Virtual Reality Company)
  • Best VR Documentary: “Sensations of Sound” (The New York Times & Lytro)
  • VR – Documentary Jury Prize: “The Last Goodbye” (Moving Picture Company)
  • Best VR Brand Experience: Motion Picture: “Spiderman: Homecoming VR Experience” (Sony Pictures Entertainment)
  • Best Branded Experience: Sports: “F1 Experiences” (Grabit Interactive)
  • Best VR Brand Experience: “Born in Baja” (Ford)
  • Best Sports VR Experience: “Take Every Wave: Laird in VR” (RYOT)
  • Best Music VR Experience: Alex Aiono feat. T Pain “One At A Time” (Interscope & Two Bit Circus)
  • Best Live Action VR: “Rose Colored” (Invar Studios & Adam Cosco)
  • Best Augmented Reality Experience: “Altered Carbon” (Netflix)
  • Best VR Animated: “Asteroids!” (Baobab Studios)
  • Best VR Science Experience: A Journey Through the Milky Way (National Astronomical Observatory of Japan)

Die vollständige Liste der Gewinner steht hier. Die letztjährigen Gewinner der VR-Preise sind hier aufgelistet. Die Lumiere Awards sind nicht zu verwechseln mit den Pariser Prix Lumières.

| Featured Image and Source: AIS

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