Update vom 15. September:

Digility 2018

Magic Leap gibt die Keynote-Sprecher der ersten Entwicklerkonferenz bekannt. Vorsprechen wird unter anderem der US-Schauspieler Andy Serkis (Herr der Ringe / Planet der Affen), dessen Motion-Capture-Studio “The Imaginarium” mit Magic Leap kooperiert. Serkis animiert einen exklusiven AR-Charakter.

Ebenfalls am Rednerpult stehen werden der Spezialeffektekünstler Richard Taylor von Weta Workshop sowie John Donovan, Geschäftsführer des US-Telekommunikationskonzerns AT&T. Beide Unternehmen sind ebenfalls offizielle Kooperationspartner von Magic Leap bei Inhalt und Verkauf.

Magic Leap verspricht zahlreiche weitere Vorträge.

Update vom 30. August 2018:

Magic Leaps Entwicklerkonferenz L.E.A.P. (Learn, Engage, Accelerate, Program) findet am 9. und 10. Oktober in Los Angeles statt. Das Programm ist noch nicht bekannt. Anmeldungen sind über die offizielle Konferenzseite möglich.

Ursprünglicher Artikel vom 25. August 2018:

Jedes große Techunternehmen braucht eine eigene Entwicklerkonferenz: Magic Leap will schon im Herbst starten.

Am 9. und 10. Oktober startet in Los Angeles Magic Leaps erste Entwicklerkonferenz. Das bestätigt Magic Leaps Inhaltechef Rio Caraeff gegenüber Engadget.

Magic Leap verspricht eine Keynote samt Livestream, Ankündigungen neuer Partnerschaften und viele Demos. Entwickler sollen unter anderem über die genaue Funktion des optischen Systems informiert werden, bei dem sich Magic Leap bislang nicht zu technischen Details äußerte.

Derzeit sind laut Caraeff mehr als 30 Lektionen geplant zu kreativen Ideen, Entwicklung und Design. Als Beispielthemen nennt Caraeff die Optimierung von CPU- und GPU-Ressourcen oder Raumklang beim Sounddesign. Erfahrene Magic-Leap-Entwickler sollen Wissen weitergeben.

Die Registrierung soll bald eröffnet werden. Interessierte Entwickler sollten Magic Leaps Entwicklerportal im Auge behalten und oder den Newsletter abonnieren.

Magic Leap braucht die Unterstützung der Entwickler

Dass Magic Leap die Entwicklerkonferenz so zügig nach dem Marktstart einberuft – die AR-Brille ist erst seit Anfang August in homöopathischen Dosen in den USA verfügbar – hat einen guten Grund: Es gibt wenige Apps im “Magic Leap World”-Store. Viele deuten das Potenzial der AR-Brille nur an, ausgereizt ist sie wohl noch lange nicht.

Obwohl Magic Leap an eigenen Inhalten arbeitet, floss offenbar der größere Teil der verfügbaren Ressourcen in die Entwicklung der Hardware. Das Unternehmen dürfte dringend angewiesen sein auf die Ideen und die Unterstützung der Entwicklergemeinschaft. Zumindest lässt das Magic-Leap-Chef Rony Abovitz immer wieder durchklingen.

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