Bei Twitter legt Magic-Leap-Gründer Rony Abovitz nahe, dass der Marktstart von Magic Leap bald erfolgt – und er demonstriert Lernbereitschaft.

In einer Reihe von Kurznachrichten bei Twitter äußert sich Magic Leaps Rony Abovitz zum anstehenden Marktstart des Augmented-Reality-Brillenpakets (Brille, Taschencomputer, Controller) Magic Leap One. Sein Unternehmen setze gerade die letzten Haken auf der Launch-Checkliste. Dafür sind offenbar Überstunden angesagt.

Abovitz rechnet anscheinend mit weiterer Kritik nach dem Marktstart – so wie nach der letzten Demonstration bei Twitch, die enttäuschend ausfiel. Magic Leap wisse, so Abovitz, dass man sich seine Stellung in der Welt erst verdienen müsse.

“Wir werden zuhören und wir werden lernen”, schreibt Abovitz. Das sind deutlich kleinlautere Äußerungen, als man sie von Abovitz aus den letzten Jahren gewohnt ist.

Vor wenigen Tagen erhielt Magic Leap grünes Licht der US-Strahlungsprüfstelle FCC. Das ist häufig einer der letzten Schritte vor der Veröffentlichung eines Produkts. Für gewöhnlich erfolgt der Marktstart wenige Wochen nach der FCC-Freigabe. Offiziell gibt Magic Leap den Spätsommer aus.

Derweil ist noch unklar, in welchen Mengen Magic Leap One verfügbar sein wird und wer die AR-Brille bestellen darf. War anfangs noch die Rede von einer Enthusiasten-Version für jedermann – also Entwickler und Interessierte – werden zuletzt nur mehr Entwickler und Designer (“Creators”) als Zielgruppe genannt.

In einer Pressemitteilung des US-Telekommunikationskonzerns AT&T, der mit Magic Leap beim US-Vertrieb kooperiert, wurde die Zielgruppe gar auf “qualifizierte Entwickler und Designer” eingeschränkt. Was diese Qualifikation beinhaltet, wird nicht näher beschrieben.

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