Die Simulation von Haptik wird meist nur im Kontext der Virtual Reality diskutiert, dabei würde Augmented Reality ebenfalls von fühlbaren digitalen Objekten profitieren.  Das AR-Startup Meta zeigt nächste Woche auf der CES eine erste Haptik-Demo für die hauseigene AR-Brille.

Die Technologie stammt nicht von Meta, sondern wird von Ultrahaptics zur Verfügung gestellt. Das britische Unternehmen hat eine Matte aus Minilautsprechern entwickelt, die mittels Ultraschall Vibrationen durch die Luft sendet. Hält der Nutzer seine Hand über die Matte, spürt er feine Widerstände. Das Gerät kann in verschiedenen Frequenzen senden und so unterschiedliche Typen von Berührung simulieren.

Ein weiterer Demo-Partner ist das Startup Zerolight, das sich auf 3D-Visualisierung von Fahrzeugen für die Automobilindustrie spezialisiert hat und für die Demo ein detailliertes, interaktives 3D-Modell eines Sportwagens bereitstellt.

Digitale Motoren spüren

Auf der CES werden sich Messebesucher Metas AR-Brille aufsetzen und das digitale Gegenstück eines Pagani-Roadsters in Miniatur ansehen und mit den Händen ertasten können und dabei die Vibrationen des Motors spüren. Sie können außerdem den Wagen konfigurieren und einzelne Komponenten heraustrennen, um sie aus der Nähe zu untersuchen.

Eine Entwicklerversion von Metas aktueller AR-Brille Meta 2 kann seit März 2016 vorbestellt werden, die Auslieferung verläuft jedoch eher schleppend. Das Gerät muss anders als Hololens an einen PC angeschlossen werden, dafür bietet es ein vergleichsweise weites Sichtfeld und detaillierte Grafik. Unseren Test der AR-Brille kann man hier nachlesen.

Die CES findet vom 9. bis 12. Januar in Las Vegas statt. Wer die Messe besucht und die Demo ausprobieren möchte, findet sie an Ultrahaptics’ Stand im Sands Expo Center, auf dem zweiten Stock unter der Nummer 42337.

| Featured Image and Source: Business Wire

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