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Michael Fassbender: “Virtual Reality wird das Medium Film verändern”

von Tomislav Bezmalinovic14. Dezember 2016

Anfang Dezember erschien für Oculus Rift und Samsung Gear VR ein 360-Grad-Teaser der Videospielverfilmung Assasssin’s Creed. Auf einer Pressekonferenz in New York sprachen der der Hauptdarsteller und der Regisseur über den Film und äußerten sich dabei auch kurz zu Virtual Reality.

Michael Fassbender ist derzeit einer der gefragtesten Schauspieler Hollywoods. In seinen Filmen verkörperte er so unterschiedliche Figuren wie den Apple-Gründer Steve Jobs, den Superhelden Magneto und den schottischen König Macbeth in einer Adaption von Shakespeares Drama. In New York traf sich der Schauspieler, der deutsch-irische Wurzeln hat, mit Pressevertretern, um über seinen neusten Film Assassin’s Creed zu sprechen.

Dieser fußt auf Ubisofts gleichnamiger Videospielereihe und hat mehr mit Virtual Reality zu tun hat, als man auf den ersten Blick annehmen könnte. Im Film spielt Fassbender einen Kriminellen namens Cal Lynch, der gezwungen wird, die Erinnerungen eines Vorfahren zu durchleben, der zur Zeit der Spanischen Inquisition als Assassine wirkte und gegen den Templerorden kämpfte. Ermöglicht wird diese Reise in die Vergangenheit durch ein Computersystem namens Animus.

“Die Virtual Reality ist großartig”

Auf der Pressekonferenz wurden Fassbender und der Regisseurs des Films Justin Kurzel auf die Virtual Reality angesprochen. “Sie ist großartig und wird das ganze Medium Film verändern”, sagte Fassbender CNET zufolge. “In fünf Jahren wird es eine ganz andere Erfahrung sein, ins Kino zu gehen. Es wird eine Mischform sein zwischen einem Spiel und einem Erlebnis, bei dem man nur zusieht. […] Man wird die Freiheit haben, entweder einzugreifen oder sich zurückzulehnen und bloß zuzuschauen. Ich denke, dass diese Entscheidung dem Zuschauer überlassen bleibt, was cool ist.”

Der Regisseurs des Films ist ebenfalls angetan von den Möglichkeiten des neuen Mediums: “Ich bin fasziniert von der Blickperspektive. Virtual Reality wird sich zu etwas Außergewöhnlichem entwickeln.” Kurzel spricht die gestalterischen Herausforderungen an, die dadurch entstehen, dass der Zuschauer selbst entscheiden kann, wohin er blickt. “Es dürfte interessant sein, ob es innerhalb einer VR-Erfahrung 2.000 oder 3.000 Möglichkeiten gibt, eine Geschichte zu erzählen”, meint Kurzel.

Das VR-Spinoff wurde freilich nicht von dem Regisseur umgesetzt. Wer sich dieses ansehen möchte, findet sie in Oculus’ hauseigener Video-App. Wählt man innerhalb der Anwendung die “Shorts” aus, sollte der Teaser in der Auswahl angezeigt werden. Alternativ kann man sich auch das untenstehende Video in 2D anschauen.

Assassin’s Creed kommt am 27. Dezember in die deutschen Kinos.

| Featured Image: Film4 via Youtube

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