Die bunte Klötzchenwelt von Minecraft hat schon sieben Jahre auf dem Buckel, trotzdem gibt es offenbar noch immer eine Nachfrage nach Neuauflagen. Jetzt wird auch Samsung Gear VR mit einem Ableger für Virtual Reality versorgt.

Als der Schwede Markus “Notch” Persson 2009 die erste Version von Minecraft veröffentlichte, hatte der gute Mann wohl keine Vorstellung davon, dass Spieler irgendwann einmal mit Virtual-Reality-Brillen, die ein Smartphone als Rechner und Display verwenden, in die eigenwillige 3D-Umgebung seines Spiels eintauchen würden. Gut, er hatte wohl auch keine Ahnung davon, dass er so etwas wie eine nie versiegende Geldquelle erschaffen hatte, die nicht nur ihn, sondern auch viele andere Menschen reich machen würde.

Die nach wie vor fette Cashcow ist nun erfolgreich im Oculus Store angekommen, der VR-Ableger kostet 6,99 US-Dollar. Der Download ist knapp 90 MB groß. Kompatibel ist die Version nur und ausschließlich mit einem Gamepad. Wer kein Gamepad hat, kommt nicht einmal am Startscreen vorbei. Oculus VR empfiehlt die Gamepads von SteelSeries, etwas günstiger sind die Moga-Pro-Controller.

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Das Spiel bietet ansonsten die übliche Minecraft-Kost, wie man sie auch aus den Pocket-Editionen kennt, inklusive Kreativ- und Survivalmodus sowie Multiplayer. Da VR-Spiele, in denen man sich mit einem Joystick fortbewegt, schnell Übelkeit auslösen können, haben die Entwickler von Mojang mitgedacht und neben einem immersiven Modus auch einen Komfortmodus integriert. Während man sich in der ersten Variante aus der Ego-Perspektive und via Headtracking in der VR-Umgebung umschauen kann, also mittendrin steht in der virtuellen Welt, betrachtet man die 3D-Umgebung im Komfortmodus nur auf einer virtuellen Leinwand in 2D. Da ist Übelkeit zwar ausgeschlossen, allerdings hat man auch nicht mehr viel davon, in Virtual Reality mit Klötzchen zu spielen.

Laut Oculus-Technikguru John Carmack ist die Veröffentlichung von Minecraft für Gear VR ein wichtiger Schritt für mobile Virtual-Reality-Erlebnisse; für ihn persönlich war es ein Herzensprojekt. “Meine besten Präsenzerlebnisse hatte ich in Minecraft für Gear VR”, lässt sich Carmack im offiziellen Oculus-Blog zitieren. Ein Minecraft-Ableger für Oculus Rift soll ebenfalls erscheinen.

Der ursprüngliche Minecraft-Schöpfer Notch ist übrigens selbst ein VR-Enthusiast, unterstützte früh Oculus VR, distanzierte sich aber nach der Akquisition durch Facebook wieder – nur um anschließend sein eigenes Unternehmen an Microsoft zu verkaufen. Nunja. Zuletzt experimentierte Notch unter anderem mit Web-VR.

| Source: Oculus VR | Featured Image: Oculus VR / Mojang

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