So wie bei Virtual Reality nähern sich viele Entwickler auch der Augmented Reality zuerst spielerisch. Was liegt da näher, als den Spieleklassiker “Super Mario” für Hololens zu portieren?

Neben “Pong”, “Donkey Kong” oder “Tetris” gilt Nintendos Klassiker “Super Mario” als die Mutter aller Videospiele. Seinen ersten Auftritt hatte der Klempner 1983 in “Mario Bros.”. Was darauf folgte, ist Geschichte.

Über Jahrzehnte hinweg schickte Nintendo sein Maskottchen immer und immer wieder auf die Reise, in 2D, 3D, aus isometrischer Perspektive und in endlosen Variationen des gleichen Prinzips, das über Generationen hinweg neue Fans fand.

Ein Remake wie das des Hololens-Entwicklers Abhishek Singh hat es in all den Jahren jedoch noch nicht gegeben. Mit Augmented Reality integriert er die Super-Mario-Spielewelt in die Realität.

In Singhs Version wird der Spieler selbst zum Super Mario, der Gegner besiegen und Hindernisse überwinden muss. Das Szenario im New Yorker Central Park erinnert an einen virtuellen Trimm-Dich-Pfad mit Super-Mario-Thematik. Für maximale Authentizität wirft sich Singh sogar in ein Super-Mario-Kostüm.

Der arme Irre im Park

Die Außenaufnahmen vom Entwickler, wie er verkleidet mit einem Computer auf dem Kopf unsichtbaren digitalen Gegenständen nachjagt, erinnern an den dystopischen Augmented-Reality-Kurzfilm “Strange Beasts”.

Der Film wirft die Frage auf, wie Menschen in der Realität miteinander interagieren können, wenn sie im gleichen Moment in ihrer digitalen Blase gefangen sind, die nur sie selbst wahrnehmen können. Ein Zustand, den man schon vom Smartphone kennt.

Allein die Intensität der Erfahrung und die Allgegenwärtigkeit der digitalen Sphäre wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Singhs Gaming-Experiment ist ein Fingerzeig in diese Zukunft.

| Featured Image: Abhishek Singh

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