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Mit Metaverse kann man Spiele wie Pokémon Go selbst erstellen

von Tomislav Bezmalinovic4. November 2016

Das Interesse an Pokémon Go hat mittlerweile stark abgenommen. Das Potenzial des Mediums ist dennoch bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Nun ist mit “Metaverse” eine App erschienen, die es Anwendern leicht macht, eigene Augmented-Reality-Welten zu schaffen und damit neue Erfahrungen für die neue Erzählform zu kreieren.

Mit Metaverse kann man beliebige viele solcher Welten oder “Dimensionen” erstellen und mit digitalen Objekten und Lebewesen versehen. Die App bietet eine große Auswahl vorgefertigter Overlays, man kann aber auch eigene Kreationen hochladen. Diese können dann an einem beliebigen Ort in der realen Welt platziert werden. Wer will, kann die digitalen Entitäten mit Texten ausstatten, so dass sie zu sprechen anfangen, wenn der Anwender in ihre Nähe kommt.

“Youtube machte es kinderleicht, Videos zu veröffentlichen und Metaverse soll eine Art Youtube für interaktive Erfahrungen werden”, sagt Dmitry Shapiro gegenüber Buzzfeed. Shapiro ist der Gründer von GoMeta, dem Unternehmen, das an Metaverse arbeitet. Shapiros Vision ist, die Produktion von AR-Inhalten zu demokratisieren. Das soll die Menschen inspirieren, interaktive Geschichten, Stadtführungen und Schnitzeljagden, wie man sie vom Geocaching kennt, zu kreieren.

Michael Eisner, der ehemalige CEO von Disney und die Risikokapitalgeber von Greylock Partners glauben an Shapiros Vision und haben zwei Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert. Eisner meint: “Metaverse ist ein neues Medium. Ich glaube, dass man damit fantastische Geschichten erzählen können wird.”

Metaverse ist derzeit nur für iOS erhältlich. Wer Zugriff auf erweiterte Funktionalitäten möchte, kann sich hier für die Beta des Metaverse Studio anmelden.

| Featured Image: GoMeta