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Nokia und Xiaomi wollen im Bereich Virtual Reality kooperieren

von Tomislav Bezmalinovic6. Juli 2017

Nokia und Xiaomi sind eine langfristig angelegte Partnerschaft eingegangen. Die beiden Unternehmen fassen eine Zusammenarbeit in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, sowie Virtual und Augmented Reality ins Auge.

Die Vereinbarung sieht vor, dass sich Nokia und Xiaomi freien Zugriff auf Standardpatente geben. Das finnische Unternehmen hat im Laufe der Jahre viele Standards im Bereich mobiler Geräte entwickelt und verdient selbst heute noch gut mit der Lizenzierung patentierter Technologien.

Xiaomi wiederum besitzt über 4.000 Patente, fast die Hälfte davon außerhalb Chinas. Das chinesische Unternehmen wurde 2010 gegründet und stieg binnen weniger Jahre zu einem der größten Smartphone-Hersteller der Welt auf.

Die Querlizenzierung von Patenten soll die Herstellung neuer Produkte erleichtern. Das soll vor allem Xiaomi helfen, die vom asiatischen Markt aus in die ganze Welt expandieren wollen. Wie CNBC berichtet, suchen die beiden Unternehmen zudem nach Gelegenheiten zur Zusammenarbeit in diversen Bereichen, darunter Virtual Reality.

Beide Unternehmen haben VR-Produkte auf den Markt gebracht

Nokia konnte mit Ozo eine 360-Grad-Plattform für professionelle VR-Filmer etablieren, während Xiaomi in China zwei VR-Brillen auf den Markt gebracht hat: die Google-Cardboard-Variante Mi VR Play und eine Smartphone-Halterung namens Mi VR, die mit Xiaomis Mi-Smartphones kompatibel ist.

“Xiaomi strebt nachhaltige, langfristige Partnerschaften mit führenden Technologieunternehmen an”, sagt Lei Jun, Xiaomis CEO in einer Pressemitteilung. “Unsere Zusammenarbeit mit Nokia wird uns ermöglichen, bessere Produkte und Dienste für Mi-Fans auf der ganzen Welt zu entwickeln.”

Der heutige Vizepräsident von Oculus Hugo Barra hatte bei Xiaomi vier Jahre lang dieselbe Stellung inne. Er wechselte Anfang 2017 zu Oculus und hat dort seither die höchste Führungsposition inne – nach Mark Zuckerberg.

| Featured Image: Xiaomi | Source: CNBC

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