Update vom 5. September:

Oculus 1.30 rollt ab sofort in der offiziellen Version aus. Eine vollständige Liste mit allen Änderungen ist hier einsehbar.

Ursprünglicher Artikel vom 24. August:

Oculus Avatare sind jetzt für Vive- und Windows-Brillen verfügbar

Nutzer einer Vive- oder Windows-Brille können in Apps ab sofort Oculus-Avatare nutzen, sofern Entwickler die entsprechende Funktion implementiert haben. Eine neue Version der Rift-Betriebssoftware bringt zudem zahlreiche Verbesserungen beim Interface.

Die Entwicklung eines Avatarsystems ist eine kostspielige Angelegenheit. Mit der Implementierung der Oculus-Avatare sollen Entwickler künftig Zeit und Geld sparen. Oculus profitiert ebenfalls: Durch die flächenmäßige Nutzung der Oculus-Avatare steigt die Sichtbarkeit und Attraktivität der Oculus-Plattform.

Zurzeit können Besitzer einer Vive- und Windows-Brille aus lediglich zwölf vorgefertigten Oculus-Avataren wählen. Eine breitere Unterstützung soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Die Neuerung ist Teil des Oculus SDK 1.28, Entwickler finden hier weiterführende Informationen.

Rift 1.30 bringt eine virtuelle Armbanduhr…

Für Oculus-Rift-Nutzer gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Oculus rollt derzeit die Beta-Version 1.30 der Rift-Betriebssoftware aus, die Verbesserungen für Oculus Dash, Oculus Home und Oculus’ Desktop-App bringt.

In den Einstellungen von Oculus Dash findet man ab sofort die Option “Experimente”, mit der neue Dash-Funktionen ausprobiert werden können.

Den Anfang macht eine virtuelle Armbanduhr, die am linken Arm angezeigt wird, sobald Oculus Dash geöffnet wird. Wer möchte, kann sich die Uhr auch in Oculus Home und VR-Apps anzeigen lassen.

In Oculus Dash können mit der Tastenkombination A + Greifentaste ab sofort Fenster laufender Windows-Anwendungen vom Oculus Desktop in die virtuelle Umgebung gezogen werden. Die Fußleiste virtueller Dash-Monitore kann jetzt ausgeblendet werden, sodass man nur noch das Fenster sieht.

Das Oculus-Menü wird jetzt wahlweise durch langes Drücken der Oculus-Taste aktiviert, wodurch man beim versehentlichen Drücken der Taste nicht mehr aus VR-Spielen gerissen werden sollte.

… und einen Schwung Sommermöbel

Für Oculus Home bringt 1.30 folgende Verbesserungen: Das Streamen von Desktopinhalten auf virtuelle Oculus-Home-Bildschirme wird nun von mehr Grafikkarten unterstützt (welche verrät Oculus nicht). Oculus-Home-Tutorials können nun in den Einstellungen einzeln gestartet und jederzeit unterbrochen werden.

Wer sein virtuelles Rift-Zuhause pflegt, findet außerdem zehn neue Möbel und Gegenstände mit Sommerthematik. Besser spät als nie, Oculus!

Die letzte Neuerung betrifft Oculus’ Desktop-App: VR-Anwendungen können nun manuell der Softwarebibliothek hinzugefügt werden, falls sie dort nicht automatisch erscheinen. Die Option findet man in der Softwarebibliothek oben rechts, wenn man auf das Pluszeichen klickt.

Rift 1.30 wird ab sofort an alle Nutzer ausgerollt, die im Betaprogramm eingeschrieben sind. In das Betaprogramm kommt man, indem man in der Oculus-App unter “Einstellungen” die Option “Public Test Channel” aktiviert. Das Update wird in Wellen ausgerollt.

Die komplette Neuerungsliste für Update 1.30 ist hier einsehbar.

| Featured Image: Oculus

Tagesaktuelle und redaktionell ausgewählte Tech- und VR-Deals: Zur Übersicht
VRODO-Podcast #111: Astrobot, VR-Isolation und Quest-Zielgruppe | Alle Folgen anhören


Unsere Artikel enthalten vereinzelt sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir eine kleine Provision. Der Kaufpreis bleibt gleich.