Die Oculus Studios stecken Millionen in die Entwicklung von VR-Apps. Nun startet das Unternehmen ein Programm, das VR-Einsteigern unter die Arme greift.

Das Programm hört auf den Namen “Oculus Start” und soll Neuzugängen den Einstieg in die VR-Entwicklung erleichtern. Die Starthilfe ruht auf drei Säulen: dem Zugang zu Oculus-Hardware, technischer Unterstützung seitens Oculus und der gebührenfreien Nutzung der Unity oder Unreal Engine.

Wer sich für das Programm qualifiziert, hat Anspruch auf Entwicklerkits von Oculus Rift oder noch nicht erschienener Hardware wie Oculus Go oder Santa Cruz, sofern verfügbar. Ebenfalls inbegriffen ist der Zugang zu neuen Tools und Diensten, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.

VR-Entwickler können fünfmal im Jahr Unterstützung anfordern, um mit Oculus technische Probleme zu lösen oder anderweitige Fragen zu klären. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich auf Oculus-Veranstaltungen persönlich mit VR-Veteranen des Teams zu treffen und Feedback einzuholen.

Keine Bindung an Oculus

Oculus übernimmt zudem einmalig eine Jahresgebühr für Unity Plus, die in Deutschland 360 Euro beträgt. Wer lieber die Unreal Engine nutzt, erhält eine Lizenz, die bis zu einem Umsatz von 5 Millionen US-Dollar gebührenfrei ist.

Dass sich das Programm an Neulinge und sehr kleine Teams richtet, lässt sich aus den Teilnahmebedingungen ableiten: Das Team darf nicht mehr als zwei Programmierer enthalten und nicht mehr als 10.000 US-Dollar an Startkapital erhalten haben. Angehende VR-Entwickler müssen zumindest eine VR-Demo vorzuzeigen.

Laut einem Vertreter von Oculus behalten Entwickler alle Rechte an ihrer Software und sind nicht verpflichtet, das Endprodukt im Oculus Store zu veröffentlichen. Das Antragsformular steht hier, die maximale Anzahl der Teilnehmer ist auf 2.000 begrenzt.

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