Facebook investiert Milliarden ins Virtual-Reality-Ökosystem. Auch die neue VR-Brille Oculus Go wurde laut Oculus-Manager Hugo Barra nicht für den unmittelbaren Profit entworfen.

In einem Interview mit Yahoo Finance spricht Oculus-Vizepräsident Hugo Barra über den Marktstart von Oculus Go. Auf die Frage, ob Oculus die Go-Brille mit Profit verkauft, antwortet Barra: “Wir versuchen nicht wirklich, Geld zu verdienen.” Facebook sei trotz der vielen Investitionen kein typisches Hardware-Unternehmen.

“Wir wollten unsere erste autarke Brille mit einem großen Knall starten. 199 US-Dollar ist eine magische Preisschwelle und sehr wichtig für uns”, sagt Barra.

Die Go-Brille ordnet Barra in der VR-Mittelklasse ein über dem Niveau von Smartphone-Brillen wie Samsung Gear VR und unterhalb von PC-Brillen wie Oculus Rift. Die Zielgruppe für die Go-Brille seien Interessierte, die Virtual Reality das erste Mal ausprobieren wollen.

Oculus Go sei außerdem gut geeignet, um Filme und Videos unterwegs anzusehen. Barra vermutet, dass das sowohl für Einsteiger als auch VR-Enthusiasten mit einer Highend-PC-Brille interessant ist.

Physische Distanz überwinden

Barra erklärt Facebooks langfristige VR-Mission: Virtual Reality solle physische Distanz überwinden und Menschen ein Gefühl der Begegnung ermöglichen, wenn sie nicht am gleichen Ort sind.

“Wir glauben, dass es etwas Besonderes ist, sich in VR zu begegnen”, sagt Barra. Auch ein qualitativ hochwertiger Videoanruf halte nicht mit. “Wir wollen Technologie, Software und ein Entwickler-Ökosystem bauen, um physische Distanz zu überwinden.”

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