Die autarke VR-Brille Oculus Go soll Anfang 2018 auf den Markt kommen. Ein Prüfbericht der US-Zulassungsbehörde FCC zeigt, dass das Gerät in zwei Varianten mit 32 und 64 Gigabyte Speicherkapazität erscheint. Da sowohl die VR-Brille als auch die Controller vor kurzem FCC-Zertifikate erhalten haben, steht einem baldigen Marktstart nichts mehr im Wege.

Auf den Testbericht stieß die niederländische Webseite Mobielkoepen. Die gestern veröffentlichten Dokumente nennen zwei Gerätemodelle: MH-A32 und MH-A64. Der Unterschied besteht allein in der abweichenden Speicherkapazität, das Gerät und die Firmware sind identisch.

Eine Zeichnung zeigt das Gerät von vorne und von der Seite mit zwei unterschiedlichen Kennzeichnungen für die 32- und 64-GB-Version (siehe Artikelbild), die ähnlich wie bei Oculus Rift auf der Innenseite der Kopfhalterung zu sehen sein werden. Dass die VR-Brille in zwei Varianten erscheint, dürfte heißen, dass die Version mit 64 Gigabyte Speicher mehr als die bisher angekündigten 199 US-Dollar kosten wird.

Das FCC testete auch den Controller

Auf einen zweiten FCC-Prüfbericht des Controllers machte Road to VR aufmerksam. Laut diesem wurde ein “Virtual Reality System” getestet. Oculus Go wird zwar nicht namentlich genannt. Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass ein batteriebetriebener 2D-Controller gemeint ist. Er verbindet sich per Bluetooth-Standard 4.1 mit der VR-Brille und hat eine ähnliche Leistungsaufnahme wie der Controller von Samsung Gear VR.

Die Spezifikationen der VR-Brille sind nur teilweise bekannt. Sicher ist, dass ein VR-optimierter LCD mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel verbaut ist. Zum Vergleich: Bei Oculus Rift kommen OLED-Displays mit einer Auflösung von 2.160 x 1.200 Pixel zum Einsatz. Der Fliegengittereffekt soll bei Oculus Go wegen des höheren LCD-Pixelfüllfaktors deutlich geringer ausfallen als bei Oculus Rift (siehe Youtube-Video von der Präsentation).

Laut Tom’s Hardware kommt als Chip Qualcomms Snapdragon 821 zum Einsatz. Das ist der gleiche Chip, der im ersten Pixel-Smartphone und LGs G6 verbaut ist. Eine Bestätigung seitens Oculus steht noch aus.

Im Gegensatz zu Oculus Rift erfasst Oculus Go und der beigelegte Controller nur Rotationen und keine Bewegungen in die Tiefe, kommt dafür aber ohne externen Zuspieler und Kabel aus.

Neuigkeiten zu Oculus Go könnte es auf der CES geben. Die Messe findet vom 9. bis 12. Januar in Las Vegas statt.

| Featured Image: FCC / Oculus | Source: Mobielkoepen / Road to VR

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