Klingt komisch, ist aber so: Bislang hatten Entwickler im Oculus Store keine Möglichkeit, zu einer Hauptanwendung ergänzende Inhalte anzubieten. Das ändert sich jetzt.

Oculus gibt Entwicklern ab sofort die Möglichkeit, bezahlte und unbezahlte Zusatzinhalte (DLC) ergänzend zu einer Hauptanwendung anzubieten. Die Funktion ist zuerst für den mobilen Oculus Store für Oculus Go und Samsung Gear VR in einer Beta-Version verfügbar. Unterstützung für den PC-Store und Oculus Rift soll zeitnah folgen.

Dass Oculus-Entwickler bislang keine Zusatzinhalte anbieten durften, ist einigermaßen überraschend: In den Online-Stores am PC und der Spielekonsole sind ergänzend herunterladbare Levels, Spielfiguren oder ganze Handlungsstränge seit Jahren gängige Marktpraxis.

Valves SteamVR oder Sonys Playstation Store unterstützen DLC-Inhalte für VR-Anwendungen seit dem Start von HTC Vive und Playstation VR. Speziell Virtual-Reality-Entwickler, die für eine kleine Zielgruppe programmieren, haben durch bezahlte und unbezahlte Zusatzinhalte die Chance auf mehr Umsatz oder erneute Aufmerksamkeit.

Laut Oculus können Entwickler die DLC-Funktion auch nutzen, um die initiale Download-Größe einer App zu reduzieren. Ein Inhalt kann beispielsweise in mehrere Kapitel unterteilt und nach und nach heruntergeladen werden entlang des Spielfortschritts. Das ist gerade für die mobilen Plattformen Oculus Go und Samsung Gear VR relevant, die im Vergleich zu einem VR-fähigen PC recht wenig Speicherplatz bieten.

Entwickler finden im Oculus Entwickler-Blog weitere Informationen zur DLC-Implementierung.

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