Update:

Besucher der F8 dürfen sich eine Oculus-Go-Brille mit nach Hause nehmen.

Ursprünglicher Artikel:

Der Marktstart von Facebooks neuer Virtual-Reality-Brille Oculus Go steht offenbar unmittelbar bevor: Ein im Netz aufgetauchtes Bild zeigt ein vollgestopftes Händlerregal.

Ein bei Reddit veröffentlichtes Bild zeigt eine Glasvitrine voll mit Oculus-Go-Verpackungen. Das Bild wurde laut des Fotografen in einem Laden der US-Einzelhandelskette Best Buy aufgenommen. Der Verkauf der Go-Brille sollte demnach zeitnah starten.

Best Buy hat die Regale schon voller Oculus Go. Bild: Reddit / Heaney 555

Best Buy hat die Regale schon voller Oculus Go. Bild: Reddit / Heaney555

Amazon USA versandte bereits Benachrichtigungen an Go-Interessenten und nimmt ab sofort Vorbestellungen entgegen. Der Online-Händler nennt aber noch kein Lieferdatum.

Schon vor Wochen tauchten im Netz konkrete Hinweise auf, dass Facebook den Marktstart von Oculus Go für den 1. Mai geplant haben könnte. Denn heute startet Facebooks Entwicklerkonferenz F8.

Ab 19 Uhr deutscher Zeit betritt Facebook-Chef Mark Zuckerberg die Bühne und hält seine Eröffnungsrede. Zehntausende Menschen schauen via Livestream zu: Die optimale Gelegenheit, den Marktstart der neuen Go-Brille offiziell zu machen.

Einsteigerbrille mit Komfortbonus

Oculus Go richtet sich an VR-Neulinge, die die Investition in einen teuren PC oder eine Konsole scheuen und keinen Aufwand beim Aufbau betreiben wollen. Die Go-Brille funktioniert komplett eigenständig, man muss sie nur anschalten und aufziehen.

Allerdings bietet Oculus Go keine Positionserkennung wie die Highend-Brillen für PC und Konsole. Nur Kopfdrehungen werden erkannt, keine Bewegungen in die Tiefe des Raumes. Das gilt auch für den beiliegenden Bewegungscontroller. Die Anwendungsszenarien sind somit beschränkt auf (360-Grad-)Videos und einfache Spiele.

Technische Highlights der Go-Brille sind ein gegenüber Oculus Rift verbessertes Paar Linsen sowie ein VR-optimiertes LC-Display mit 2.560 mal 1.440 Bildpunkten.

Der US-Preis für Oculus Go ist schon bekannt: 199 US-Dollar kostet das günstigere Modell mit 32 Gigabyte Speicher. Ergänzend wird gegen Aufpreis ein Modell mit 64 Gigabyte Speicher angeboten. Preise für Europa wurden noch nicht genannt.

Zum Marktstart sollen mehr als 1.000 VR-Apps verfügbar sein, ein Großteil davon wurde bereits für Samsungs Gear VR veröffentlicht. Die beiden Brillen teilen sich die Software-Bibliothek.

Erste Oculus-Go-Meinungen der internationalen Presse haben wir hier gesammelt. VRODO-Redakteur Tomislav Bezmalinovic schildert hier seinen persönlichen Ersteindruck der Go-Brille. Was Facebook heute Abend noch ankündigen könnte, überlegen wir in diesem Artikel.


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