Die schlechten Verkaufszahlen der VR-Brille Oculus Rift irritieren Oculus-Manager Jason Rubin überhaupt nicht: Er glaubt weiter daran, dass Virtual Reality das nächste große Ding ist. Im kommenden Jahr soll Phase 2 starten.

Im Gespräch mit der Webseite Variety wirft Rubin einen Blick in die VR-Zukunft: Er spricht über einen Umkipppunkt, ab dem Konsumenten deutlich werde, dass die VR-Brille ein “unausweichlicher Teil der Zukunft” sei.

Besagter Umkipppunkt soll nicht mehr weit entfernt sein: Die letzten Jahre sei die Branche damit beschäftigt gewesen, eine Basis zu erschaffen. Jetzt starte eine Übergangsphase, in der vielen Menschen klar werde, dass sie sich früher oder später eine VR-Brille kaufen.

“Wir haben drei bis vier Jahre gearbeitet, um VR-Inhalte zu verbessern”, sagt Rubin. “Es braucht Zeit, über dieses neue Medium zu lernen.”

Die klassische Spielebranche habe zehnmal so viel Zeit gehabt, um ihr Handwerk zu perfektionieren, so Rubin.

Software verkauft Hardware

Anfangs habe sich Oculus darauf fokussiert, überhaupt ausreichend und regelmäßig neue Inhalte im Store anbieten zu können. Der nächste Schritt sei es, besonders ausgefeilte und geschliffene VR-Software zu entwickeln.

“Software verkauft Hardware”, sagt Rubin, der seit über 30 Jahren als Entwickler und Produzent in der Gamesbranche arbeitet. Er begleitet Oculus seit den ersten Tagen als Inhalte-Chef.

Rubin wähnt sein Unternehmen auf dem richtigen Pfad: VR-Spiele wie “Marvel Powers United VR” und das für 2019 angekündigte “Stormland” von Insomniac Games sollen zumindest Gamer davon überzeugen, dass Virtual Reality eine tolle Sache ist.

Speziell Stormland könnte die Gamer-Meinung über VR grundlegend verändern, glaubt Rubin. Es soll die Killer-App werden: “Das ist der eine Titel, der die Leute davon überzeugt, auf unsere Plattform zu kommen.”

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