Brendan Iribe ist raus bei Oculus, aber an den großen Siegeszug der 3D-Inhalte glaubt er offenbar noch.

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Der ehemalige Oculus-Geschäftsführer Brendan Iribe investiert in die 3D-Modelle-Plattform Sketchfab. Sketchfab-Gründer Alban Denoyel gibt das persönlich bei Twitter bekannt. Die Höhe der Investition verrät er nicht.

Sketchfab will laut eigenen Angaben das YouTube für 3D-Inhalte werden. Entwickler und Kreative können dort selbst erstellte Modelle hochladen und im Netz teilen, sie verkaufen und einkaufen.

Sketchfab wettet groß auf 3D-Inhalte - und Iribe wettet mit. Bild: Sketchfab

Sketchfab wettet groß auf 3D-Inhalte – und Iribe wettet mit. Bild: Sketchfab

Die Plattform unterstützt VR und AR nativ und stellt zum Beispiel 3D-Modelle in einem begehbaren Virtual-Reality-Museum aus. Laut Iribe soll Sketchfab für die Zukunft von VR und AR eine “wichtige Rolle” spielen.

“Wir glauben, dass jeder ein Produzent von 3D-Inhalten werden wird. Unsere Smartphones werden Tiefenkameras haben, sodass wir 3D-Fotos von unseren Ferien, unseren Kindern und unserem Eigentum schießen können. […] Die Welt ist 3D, also werden wir sie auch in 3D festhalten”, sagte Denoyel im November 2016.

Derzeit sind rund zwei Millionen Nutzer bei Sketchfab angemeldet, rund 200 Millionen Besucher sollen dort bislang 3D-Inhalte angesehen und über eine Milliarde Seitenaufrufe ausgelöst haben.

Oculus-Gründer Iribe verließ Facebook im Oktober aus mehr oder wenigen freien Stücken: Er wünschte sich eine teure Highend-Brille als Oculus-Rift-Nachfolger, die die Grenzen des technisch Machbaren auslotet.

Facebook soll sich jedoch für die Preis-Leistungs-Route entschieden haben: Oculus Rift S soll ein im Vergleich zu Oculus Rift technisch moderates, dafür aber günstiges Upgrade werden. Die VR-Brille soll angeblich 2019 erscheinen.

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