Irgendwann einmal soll Oculus Home der Startpunkt ins Metaverse sein wie bei Ready Player One. Den Weg dahin geht Oculus Schritt für Schritt.

Die neue Rift-Software 1.27 rollt ab sofort aus und bringt neue Individualisierungsmöglichkeiten für die Oculus-Home-Umgebung, in der sich Nutzer ein virtuelles Zuhause bauen können: Es gibt jetzt Displays.

Im Home-Inventar erscheinen unter dem Menüpunkt “Special Items” Monitore, TVs und klassische Arcade-Automaten. Optisch hat man die Auswahl zwischen 80er-Jahre-Guckkästen und futuristischen Screens.

Die digitalen Displays sind mehr als Verzierung: Auf ihnen kann über Oculus Dash jeder beliebige 2D-Inhalt abgespielt werden so wie klassische Monitor-Computerspiele oder flache Videos.

Home-Nutzer können zusätzliche Gegenstände freischalten, beispielsweise einen Arcade-Automaten mit dem 80er-Jahre-Retrospiel “Vortex”, indem sie mehr Zeit im virtuellen Zuhause verbringen. Im echten Leben liefe das eher andersherum.

Man muss nur lange genug warten, dann bekommt man eine Arcade geschenkt. Bild: Oculus

Man muss nur lange genug warten, dann bekommt man einen Arcade-Automaten geschenkt. Bild: Oculus

Außerdem können ab sofort eigene 3D-Inhalte in Oculus Home eingefügt werden. Die zu importierende .glb Datei – eine Variation des gITF 2.0 3D-Dateiformats der Khronos Gruppe – muss im Oculus-Ordner im Dokumenten-Ordner abgelegt werden. Eine Anleitung steht hier (Sprache im Footer auf Englisch umstellen).

Unterstützung für mit Oculus Medium kreierte 3D-Modelle soll im Laufe des Monats folgen. Diese können dann direkt aus der VR-Kreativ-Software in Home übertragen werden.

Ebenfalls im Laufe des Sommers soll Home sozialer werden: Ein weiteres Update wird dafür sorgen, dass sich Nutzer in ihren jeweiligen VR-Wohnungen begegnen können.

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