Skyrim VR ist bei Steam erschienen und unterstützt offiziell HTC Vive, Oculus Rift und Windows-Brillen. Die Ersteindrücke seitens VR-Enthusiasten sind sehr positiv.

Skyrim VR für PC-Brillen hat gleich mehrere Vorteile gegenüber der im vergangenen November erschienenen PSVR-Version: eine bessere Grafik und Steuerung, raumfüllendes Tracking sowie (inoffizielle) Mod-Unterstützung.

Die Welt durchqueren Spieler mittels fließender Fortbewegung oder Teleportation. Mit Oculus Rift bewegt man sich per Analogstick, mit HTC Vive per Daumenpad fließend durch Himmelsrand, abhängig von der Richtung, in die der Controller zeigt. VR-Spieler, die empfindlich auf künstliche Fortbewegung reagieren, können sich durch die Welt teleportieren, indem sie mit dem Controller auf die gewünschte Stelle innerhalb der Spielumgebung klicken.

Künstliche Drehungen werden ebenfalls unterstützt, je nach Bedarf in Gradschritten oder fließend. Die virtuellen Scheuklappen gegen Bewegungsübelkeit lassen sich wie bei der PSVR-Version anpassen oder ganz deaktivieren.

Keine Anpassungen beim Interface

Wen das Herumfuchteln mit den 3D-Controllern ermüdet, kann Skyrim VR mit einem Gamepad spielen. Damit navigiert es sich etwas gewohnter durch die Menüs, die nach wie vor nicht an Virtual Reality angepasst sind und als frei schwebende schwarze Kästen recht befremdlich wirken. Handinteraktionen mit Gegenständen sind ebenfalls nicht möglich.

Mit einem Regler können Spieler die Größe ihres Avatars einstellen. Auf dem Maximalwert ist es möglich, Skyrim VR im Sitzen spielen, ohne allzu klein zu wirken. Skyrim VR unterstützt physisches Schleichen, sodass man sich hinunterbeugen kann, um in den Schleichmodus zu wechseln. Alternativ kann man per Knopfdruck zwischen normalem Gehen und Schleichen hin- und herschalten.

Die Kämpfe arten wie bei der PSVR-Version in wildes Rumgefuchtel aus, da die virtuellen Waffen kein Gewicht haben. Das Zaubern und Bogenschießen fühlt sich hingegen großartig an.

Gute Performance

Da Skyrim VR sehr viel älter ist als Fallout 4 VR, läuft es weitaus besser. Wer einen VR-tauglichen Rechner mit einer GTX 970 besitzt, sollte Skyrim VR flüssig spielen können. Wer Leistungsreserven hat, kann Supersampling aktivieren. Dadurch wirkt die Spielwelt noch etwas schärfer.

Die Grafik entspricht nicht dem Niveau der aktuellen PC-Version, kann jedoch mittels eines INI-Konfigurators sowie Grafik-Mods verbessert werden. Ein Modder beschreibt in einem Youtube-Video (siehe unten), wie man Mods für das Spiel aktiviert.

Skyrim VR für PC-Brillen enthält wie die PSVR-Version sämtliche Inhalte des Grundspiels und der DLCs, also mehr als genug Inhalte, um VR-Spieler über viele Stunden hinweg zu begeistern.

Erste, sehr positive Eindrücke der VR-Spielergemeinde kann man in diesem Reddit-Beitrag nachlesen.

Skyrim VR ist bei Steam erhältlich und kostet 59,99 Euro. Unseren Test der PSVR-Version könnt ihr hier nachlesen.

| Featured Image: Bethesda

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