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Oculus Rift kann ab Anfang Januar vor­bestellt werden

von Carolin Albrand23. Dezember 2015

Via Twitter meldet sich Palmer Luckey zu Wort und kommentiert die aktuelle Situation rund um Vorbestellungen und Launch von Oculus Rift. Laut ihm läuft die Produktion der Rift-Brille nach Plan.

Der Launch im ersten Quartal 2016 soll definitiv ohne weitere Verschiebungen stattfinden: „Wir liegen exakt im Zeitplan für einen perfekten Launch”, tweeted Luckey. Die Vorbestellung der VR-Brille soll ab Anfang Januar möglich sein. Luckey schreibt unmittelbar nach Neujahr – höchstwahrscheinlich zielt er damit auf die CES 2016 ab, die vom 6. – 9. Januar in Las Vegas stattfinden wird. Zumindest müssen VR-Enthusiasten sich nun keine Gedanken mehr darüber machen, dass sie über die Feiertage das Vorbestellfenster verpassen könnten, wenn sie nicht jede Stunde das Netz checken. Den Rift-Fans wünscht Luckey daher eine “stressfreie Weihnachtszeit.”

Ursprünglich plante Oculus VR, Vorbestellungen noch in diesem Jahr anzunehmen – Ziel knapp verfehlt. Allerdings können wir nun davon ausgehen, dass der Launch relativ zeitnah passieren dürfte. Gegenüber UploadVR äußerte Luckey bereits im Juni: „Vorbestellungen in dieser Branche sind ein ziemlicher Witz. Häufig nehmen Unternehmen neun bis zehn Monate vor Launch schon das Geld der Kunden, aber wir machen das nicht so.”

Die Vorbestellungen zur CES 2016 zu öffnen wäre ein cleverer Schachzug, da das höchstwahrscheinlich mit einer Preisankündigung einhergehen würde. Die Aufmerksamkeit der Medien wäre somit gewiss. Da HTC für HTC Vive ebenfalls große Ankündigungen für die CES versprochen hat, bietet sich für Oculus VR so die Möglichkeit, dem Wettbewerber eventuell den Wind etwas aus den Segeln zu nehmen. HTC gab bereits bekannt, dass Vive im April 2016 erscheinen wird, Vorbestellungen werden ab Ende Februar 2016 angenommen. Bisher sind für beide VR-Brillen keine Preise bekannt – Oculus Rift wird aber teuer als 350 US-Dollar sein. HTC Vive dürfte diesen Preis dank zusätzlichen Bewegungscontrollern und umfangreichem Trackingsystem deutlich überbieten.

| QUELLE: Twitter, Palmer Luckey