0

Oculus Rift: Neue Bestellungen werden noch im Juli ausgeliefert

von VRODO8. Juli 2016

Nach nach langem Hin und Her hat Oculus VR offenbar die Lieferschwierigkeiten endlich im Griff. Oculus Rift ist nun innerhalb von maximal drei Wochen lieferbar.

Im offiziellen Oculus-Store bekommt man nun Juli als Lieferziel angezeigt, wenn man die Rift-Brille in den Warenkorb legt. Im April wurde an gleicher Stelle noch der August angegeben. Die ebenfalls im April angekündigten Verzögerungen aufgrund eines “unerwarteten Engpass bei der Zulieferung von Komponenten” konnte die Facebook-Tochter offenbar schneller als gedacht in den Griff bekommen. Bei Reddit melden einzelne Nutzer bereits Lieferungen innerhalb einer Woche nach der Bestellung. Auch die noch wartenden Vorbesteller werden jetzt zeitnah bedient. Anfang Mai stellte Oculus VR eigens einen neuen Produktionschef ein, um die Probleme in der Lieferkette zu lösen. Bestellungen nimmt Oculus VR kontinuierlich seit Anfang Januar entgegen.

In den USA ist die VR-Brille bereits in kleineren Stückmengen im Einzelhandel und bei Amazon verfügbar. In Deutschland wurde sie bislang nicht gesichtet, hier bleibt nur der Umweg über den offiziellen Oculus-Store samt Versand aus den USA. Auch die VR-Brille Vive von HTC ist bislang nur via Online-Shop erhältlich. Der Hersteller gibt die Lieferzeit seit Anfang Juni aber mit flotten 72 Stunden an.

Kosten von HTC Vive und Oculus Rift: Erst ab Herbst vergleichbar

Preislich vergleichbar sind die beiden VR-Brillen ab Herbst, wenn die 3D-Controller Oculus Touch samt zusätzlicher Trackingkamera auf den Markt kommen. Erst dann zieht Oculus Rift mit HTC Vive in punkto Ausstattung gleich. Oculus Rift kostet derzeit 699 Euro, wird aber nur mit einem gewöhnlichen Gamepad ausgeliefert. HTC Vive kommt mit zwei speziellen Bewegungscontrollern und einem aufwendigeren Trackingsystem. Dafür liegt der Preis auch etwas höher, nämlich bei 899 Euro zuzüglich Porto.

Der Preis und das genaue Veröffentlichungsdatum für die Oculus-Touch-Controller sind noch nicht bekannt. Anschaffungskosten unter 100 Euro wären allerdings als Überraschung zu werten, insbesondere da die Touch-Controller beim Fingertracking mehr zu bieten haben als die Vive-Stäbe. Im Zuge des Touch-Launchs will Oculus VR auch die Position bezüglich Room-Scale-VR, also Virtual-Reality-Anwendungen, die einen größeren Raum beanspruchen und natürliche Bewegung ermöglichen, überdenken. Bisher wurde die Rift-Brille ausschließlich für VR-Erfahrungen im Sitzen und Stehen vermarktet.

| Source: Oculus VR