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Oculus Rift Summer Sale: Diese fünf VR-Spiele sind ihr Geld wert

von VRODO18. Juni 2017

Derzeit bietet Oculus VR zahlreiche Virtual-Reality-Apps vergünstigt an. Wir haben uns durch die Angebote gewühlt und nennen euch unsere fünf Favoriten.

Die erste von mehreren Angebotsaktionen läuft seit gestern und dauert bis Mittwoch, den 5. Juli, um 18 Uhr. Es gibt Preisnachlässe von bis zu 60 Prozent auf mehr als dreißig Titel für Oculus Rift und Samsung Gear VR.

Falls ihr noch keine Oculus-Rift-Brille besitzt: Wer bis zum 24. Juni 2017 bei Amazon, Media Markt, Saturn oder bei Caseking ein Bundle bestehend aus Oculus Rift und Oculus Touch kauft, erhält einen Gutschein im Wert von 100 Euro, der im Oculus Store gegen Spiele und Anwendungen getauscht werden kann.

Letzte Aktualisierung am 1.08.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Superhot VR

Das Baller-Ballett Superhot VR erschien im Dezember 2016 zeitexklusiv für Oculus Rift. Selbst zum Normalpreis ist der Titel ein absoluter Pflichtkauf für jeden VR-Enthusiasten. Kaum ein anderes VR-Erlebnis verknüpft körperliche Bewegung und Spielgeschehen auf so geschickte und immersive Art wie Superhot VR.

Der Kern des Spielgeschehens: Die Zeit läuft nur dann weiter, wenn sich der VR-Brillenträger bewegt. Jede Geste und Kopfdrehung muss daher wohlüberlegt sein, wenn man nicht im Kugelhagel der zahlreichen Gegner untergehen will.

Bei Superhot VR fühlt man sich wie Neo aus dem Kultfilm “Die Matrix”, der mit spektakulären Slow-Motion-Bewegungen den Kugeln seiner Gegner ausweicht – und zwar in Dauerschleife. Die kalte, sterile und extrem stilsichere Optik unterstützt Superhots Anspruch auf den Matrix-Thron. Wer sich in Superhot VR nicht verliert, ist immun gegen Virtual Reality.

Superhot VR kostet derzeit 19,99 Euro statt 24,99 Euro. Das Spiel setzt die 3D-Controller Oculus Touch voraus und wird bestmöglich mit einem Room-Scale-Setup erlebt.

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Wilson’s Heart

Am interaktiven Horror-Thriller Wilson’s Heart scheiden sich die Geister. So sehr, dass wir gleich zwei Testberichte veröffentlichen mussten, um die beiden Gesichter des Spiels zu beschreiben.

Der filmische Ansatz von Wilson’s Heart ist sowohl Schwäche als auch Stärke – je nach Perspektive des Nutzers. Der VR-Brillenträger teleportiert sich von einem Ereignis zum nächsten, frei erforschen und entdecken darf er das geheimnisvolle Krankenhaus nicht. Der größte Kritikpunkt an Wilson’s Heart ist die geringe Handlungs- und Bewegungsfreiheit.

Dafür erlebt sich Wilson’s Heart wie aus einem Guss, bietet herausragende Handanimationen und Interaktionen und reichlich Unterhaltung fürs Geld. Wer beim Genre “interaktiver Film” nicht sofort abwinkt, bekommt ein außergewöhnliches Abenteuer geboten, das nur mit der VR-Brille funktioniert. Wilson’s Heart ist ein mutiger Versuch, ein neues Entertainment-Genre zu begründen.

Wilson’s Heart kostet aktuell 29,99 statt 39,99 Euro. Die 3D-Controller Oculus Touch werden vorausgesetzt.

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Thumper

Thumper ist ein psychedelisches Musikerlebnis, das euch mit hypnotischer Optik und starken Rhythmen in den Bann zieht. Das herkömmliche Gamepad wird ebenso unterstützt wie Oculus Touch im Gamepad-Modus.

Thumper will den Spieler nicht in eine Matrix versetzen, in der die Welt möglichst realistisch dargestellt ist. Stattdessen hüllt es den Spieler in Formen, Farben und Klänge ein und bietet auf diese Weise eine sinnliche Virtual-Reality-Erfahrung, die ihresgleichen sucht. Durch die Kombination aus Sound, Bild und VR-Effekt erzeugt Thumper eine beinahe rauschhafte Sogwirkung.

Thumper kostet aktuell 11,99 Euro statt 19,00 Euro.

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The Climb mit Oculus Touch

Cryteks Klettersimulation The Climb gehört zweifelsohne zu den am aufwendigsten inszenierten Virtual-Reality-Apps, die zurzeit verfügbar sind. Insbesondere grafisch räumt der Titel ab.

Unsere Empfehlung richtet sich jedoch ausschließlich an Besitzer der 3D-Controller Oculus Touch. Denn die erste Version von The Climb erschien zum Launch von Oculus Rift und konnte nur mit einem herkömmlichen Gamepad gesteuert werden. Knöpfchen drücken, statt direkt nach Felsvorsprüngen greifen – das ergab und ergibt wenig Sinn.

Hingegen ist der Titel wie gemacht für Oculus’ 3D-Controller Touch. Zeitgleich mit deren Veröffentlichung im vergangenen Dezember publizierte Crytek einen Patch für Touch-Unterstützung.

Mit dem herkömmlichen Gamepad hatte das Kletterabenteuer eine eher strategische Komponente bei einem gemächlichen Spielablauf. Die Touch-Version erinnert im Vergleich an eine Arcade-Adaption des gleichen Spielprinzips. Wie Reinhold Messner auf Steroiden fegt man den Felsen nach oben.

The Climb mit Oculus Touch macht viel mehr Spaß und spielt sich deutlich besser als die Gamepad-Variante. Wer Probleme mit VR-Übelkeit hat, sollte den Titel jedoch meiden. Die permanente künstliche Fortbewegung schlägt auf den Magen.

The Climb kostet derzeit 24,99 Euro statt 49,99 Euro. Oculus Touch sind keine Bedingung, aber eine unbedingte Empfehlung.

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Knockout League

Der Arcade-Boxer Knockout League ist die Virtual-Reality-Version von Nintendos Klassiker “Punch Out”. Der Titel erschien Ende Januar und bietet trotz Early-Access-Status reichlich Inhalte und Unterhaltung.

Knockout League ist keine Boxsimulation, sondern ein Arcade-Spaß nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip. Gewinnen kann man einen Fight, indem man die Strategie des Gegners durchschaut und Schläge ganz gezielt und im richtigen Moment platziert.

Dafür muss man körperlich ausweichen oder blocken und zum Konter ansetzen. Schläge, die man zwischendurch verteilt, erzielen keine Wirkung. Der Kampfverlauf ist komplett vorgegeben, die Gegner folgen fixen Bewegungsmustern.

Trotz dieses starren Gerüsts ist Knockout League Bewegungsentertainment auf hohem Niveau, das mit viel Charme präsentiert wird. Der Titel ist jedoch nicht für Sofasitzer geeignet: Eine halbe Stunde VR-Boxen geht als Workout durch.

Knockout League kostet derzeit 11,99 statt 19,99 Euro.

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