Seit Anfang Dezember läuft die Beta von Rift Core 2.0. Mit dem neuesten Update werden die neuen Benutzeroberflächen in die Standardversion der Betriebssoftware integriert. Nutzer dürfen sich außerdem über Verbesserungen in Sachen Performance und neue Funktionen freuen.

Rift Core 2.0 brachte ein stark erweitertes Oculus Home, das Nutzer begehen und einrichten können, das komplett überarbeitete, Touch-optimierte Universalmenü Oculus Dash und Oculus Desktop, mit der Nutzer auf den Windows-Desktop zugreifen und virtuelle Monitor in die Virtual Reality holen können, um beim Spielen im Internet zu surfen, Youtube-Videos zu schauen oder Musik zu hören.

Mit Update 1.22 wurden diese Funktionen in die Standardversion der Oculus-Betriebssoftware integriert. Um sie zu nutzen, muss man in die Einstellungen der Desktop-App wechseln, den Reiter “Beta” öffnen und die Option “Use Classic Oculus Home” deaktivieren. Danach startet die Software mit Rift Core 2.0.

Oculus Rift_Update_1.22

Rift Core 2.0 lässt sich in den Einstellungen an- und ausschalten.

Oculus Home gegen unbeabsichtigte Eingriffe sichern

Trotz Integration von Rift Core 2.0 befindet sich die Software nach wie vor in der Beta. Update 1.22 bringt neben einer Verbesserung der Performance und Stabilität eine neue Funktion für das überarbeitete Oculus Home: Nutzer haben jetzt die Möglichkeit, Änderungen am Raum zu blockieren.

Ist die Sperre an, können Möbel nicht mehr aus Versehen verrückt oder gelöscht werden. Die entsprechende Option befindet sich in den Einstellungen des Oculus-Home-Menüs, das man mit der Systemtaste des linken Touch-Controllers öffnet.

Oculus Dash soll mit Update 1.22 besser mit Apps laufen, die nicht aus dem Oculus Store stammen. Außerdem bereinigte Oculus Kompatibilitätsprobleme mit Windows-Programmen, die per Oculus Desktop in die Virtual Reality geholt werden.

Desktop-App mit neuen Funktionen

Mit Update 1.22 kommt die überarbeitete Desktop-App ebenfalls aus der Beta und wird zum Standard für alle Nutzer.

Mit ihr können Spiele aus dem App Store auf eine Wunschliste gesetzt werden. Wird der Preis reduziert, erhält der Nutzer eine Benachrichtigung. Bei gekauften Spielen können Nutzer die investierte Spielzeit, die Anzahl gesammelter Achievements und die Patchnotes einsehen.

Ebenfalls sinnvoll: VR-Apps können jetzt in unterschiedliche Ordnern und Festplatten installiert werden.

Oculus sammelt hier weiterhin Feedback und Ideen, wie man die Desktop-App, Oculus Dash, Oculus Home und den Oculus Store verbessern könnte. Eine Registrierung ist nicht erforderlich.

| Featured Image: Oculus | Source: Oculus Blog / Oculus Forums

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