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Oculus Rift: Keine Versandkosten aus den USA bis Ende August

von VRODO23. August 2016

Update vom 23. August:

Kurz vor dem offiziellen Deutschlandstart kurbelt Oculus VR den Vertrieb über die eigene Webseite nochmal an. Wer jetzt bis Ende August im Online-Shop direkt bei Oculus VR bestellt, muss keine Portokosten zahlen – das ist immerhin eine Ersparnis von rund 50 Euro. Wer also bislang die Portokosten gescheut hat, kann nun zugreifen.

Ursprüngliche Meldung: Oculus Rift: Marktstart in Deutschland am 20. September, Touch-Demos

Update:

Oculus Rift wird ab dem 20. September offiziell in Europa verkauft. Der Vertrieb sollte neben Media Markt und Saturn zeitnah auch bei anderen Online-Händlern starten. Das kostenlose Jump’n Run Lucky’s Tale gehört wie gehabt zum Lieferumfang. Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

Derzeit noch unbekannt ist, ob und wann die 3D-Controller Oculus Touch im Einzelhandel verfügbar sein werden. Das von VR-Enthusiasten herbeigesehnte Zubehör soll ebenfalls im Herbst auf den Markt kommen. Ein Release im Oktober oder November ist wahrscheinlich. Erst dann ist die VR-Brille ein vollständiges Produkt. Details zum Launch der Rift-Controller wird es auf der Oculus Connect 3 geben, die vom 5. bis zum 7. Oktober in San Jose, Kalifornien, stattfindet.

Ergänzend zum Verkaufsstart im Einzelhandel werden in den USA und Europa 600 weitere Demostationen eingerichtet, an denen unter anderem der animierte VR-Film Henry oder Oculus Dreamdeck gezeigt werden. Ab Oktober sollen weltweit auch Oculus-Touch-Demos Teil der Vorführstationen sein.

Ursprüngliche Meldung:

Es ist nicht jedermanns Sache teure Virtual-Reality-Hardware aus dem Ausland einfliegen zu lassen. Eine Lösung ist in Aussicht: Media Markt kündigt den Verkauf der VR-Brille für September an. Bestellungen werden schon jetzt angenommen.

Bislang kann man sowohl Oculus Rift als auch HTC Vive fast ausschließlich in den Online-Stores der beiden Hersteller kaufen. Zwar erfolgt die Lieferung mittlerweile flott innerhalb weniger Tage, allerdings bezahlt man einen ordentlichen Aufpreis für den langen Versandweg. Und im Garantiefall fehlt der Ansprechpartner vor Ort – für den ein oder anderen mag das ein KO-Kriterium sein.

Während Oculus Rift und HTC Vive in den USA bereits seit Mai bei größeren Einzelhandelsketten wie Best Buy oder beim eCommerce-Riesen Amazon vertrieben werden, hatten deutsche Kunden bei der Wahl des Händlers kaum Auswahl. Allein HTC Vive wird in homöopathische Dosen im Online-Versand angeboten. Von einem flächendeckenden Vertrieb kann keine Rede sein.

Erster deutscher Händler nimmt Vorbestellungen für Oculus Rift an

Zumindest bei Oculus Rift könnte sich dieser Zustand bald ändern. Der Online-Shop von Media Markt nimmt ab sofort Bestellungen für Oculus Rift entgegen und nennt als Lieferdatum den 20. September. Der Preis entspricht der UVP von 699 Euro. Die Versandkosten liegen bei 4,99 Euro, das ist immerhin eine Ersparnis von rund 35 Euro gegenüber dem Einkauf im Oculus-Store. Holt man das Gerät in der Filiale ab, kann man sich die Portokosten komplett sparen.

Möglicherweise versucht Oculus VR die Präsenz im Einzelhandel auszubauen, bevor am 13. Oktober Sonys Playstation VR in den Läden liegt. Zwar konkurrieren die beiden VR-Brillen aufgrund unterschiedlicher Zugangsvoraussetzungen und der Preisgestaltung nicht unmittelbar miteinander. Dennoch wird die Facebook-Tochter die Ladenfläche nicht vollständig den Japanern überlassen wollen. Ähnliche Pläne für HTC Vive sind derzeit nicht bekannt.

| Source: Media Markt | Featured Image: Media Markt (Screenshot der Webseite)