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Oculus Rift verspätet sich, Versandkosten werden erstattet

von Matthias Bastian2. April 2016

Update:

Oculus-CEO Brendan Iribe bestätigt bei Reddit die Verspätung der Rift-Brille und entschuldigt sich bei den wartenden Kunden. “Wir entschuldigen uns dafür, dass wir nicht früher Bescheid gegeben haben. Die ersten Lieferungen gehen langsamer raus als wir dachten, daher versenden wir jetzt alle Vorbestellungen kostenlos, auch international.”

Ursprüngliche Meldung:

Schlechte Nachrichten für alle Oculus-Rift-Vorbesteller. Die Auslieferung der VR-Brille verspätet sich um einige Tage.

Aktuell geht eine E-Mail an einige Vorbesteller von Oculus Rift raus, in der sich Oculus VR für einen verspäteten Versand der VR-Brille entschuldigt. Als Grund nennt Oculus VR einen “unerwarteten Engpass bei Komponenten”, der die Auslieferung an die Kunden verzögern würde. Um welche Bestandteile es sich genau handelt, verrät Oculus VR allerdings nicht. Außerdem würden trotz des Engpasses täglich Rift-Brillen verschickt. Viele VR-Brillen sollen wie erwartet pünktlich bei den Kunden ankommen.

Alle Vorbesteller sollen spätestens ab Dienstag, den 12. April, ihr genaues Lieferdatum hier im Oculus Store einsehen können. Als kleine Wiedergutmachung für die Verspätung übernimmt Oculus VR die Versandkosten für die Rift-Brille. Besteller aus Deutschland sparen damit immerhin rund 50 Euro – die Erstattung wird im Store bereits angezeigt. Besonders freuen dürfen sich Australier und Neuseeländer, die für den Versand der VR-Brille eigentlich rund 150 US-Dollar zahlen sollten. Der vollständige Wortlaut der Oculus-Mail ist hier einsehbar.

Offenbar gibt es bei Oculus VR gerade einige Probleme zu lösen, denn Rift-Erfinder Palmer Luckey meldete sich via Twitter zu Wort: “Wir machen Überstunden, damit alles glatt geht.” Angeblich sind die Probleme aber bis nächste Woche behoben, dann sollen Produktion und Versand wieder in vollem Tempo laufen – das schreibt ein anonymer Informant bei Reddit, der in der Vergangenheit bereits regelmäßig richtig lag.

Ein kleines Trostpflaster gibt es für Besitzer des zweiten Entwicklerkits. Oculus Rift DK2 ist mit Oculus Home kompatibel, die meisten VR-Apps, die mit der Verbraucherversion laufen, können auch mit der Entwicklerversion ausprobiert werden. Das ist zwar kein vollwertiger Ersatz, verkürzt aber die Wartezeit ein wenig. Die Setup-Datei für den Store kann direkt auf der Webseite von Oculus heruntergeladen werden.

Achtung: Oculus Home wird zusammen mit der Version 1.3 des Oculus SDK installiert. VR-Apps, die zuvor für Version 0.8 (oder darunter) und das DK2 installiert wurden, starten dann nicht mehr. Allerdings gibt es auch dafür eine Lösung. Mittels Runtime Switcher kann man zwischen den verschiedenen SDK-Versionen wechseln. Eine Anleitung samt Download gibt es hier.

| FEATURED IMAGE: Oculus VR