Morgen startet die Verfilmung des Kultanimes “Ghost in the Shell” mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle in den deutschen Kinos. Fans, die eine Oculus Rift oder Samsung Gear VR besitzen, dürfen sich gleich doppelt freuen: Einen Tag nach Kinostart erscheint eine VR-Erfahrung zum Film.

Auf der offiziellen Facebook-Seite des Films ist ein kurzes 360-Grad-Video aufgetaucht, das die VR-Erfahrung ankündigt. Die Entwicklung wurde von Oculus finanziell unterstützt, für die Umsetzung ist Chris Milks Studio “Here Be Dragons” und die britische Agentur “Rewind” zuständig, die ein VR-Musikvideo von Björk mit Spezialeffekten versah und derzeit an einem VR-Trip zur ISS arbeitet.

Vieles lässt sich dem kurzen Teaser nicht entnehmen. Geht man von früheren Arbeiten der beiden Studios aus, dürfte es sich um eine visuell eindrucksvolle VR-Erfahrung mit wenig Interaktionsspielraum handeln. Dafür spricht ebenfalls, dass die VR-Erfahrung parallel für die weniger leistungsfähige mobile VR-Brille Samsung Gear VR erscheint.

Inspirationsquelle des Matrix-Films

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Manga von Masamune Shirow aus dem Jahre 1989 und handelt von einer Zukunft, in der Menschen ihren Körper fast vollständig durch künstliche Implantate ersetzt haben und auf diese Weise zu Cyborgs geworden sind. Die Geschichte zeigt, wie die Polizistin Major Kusanagi einen Hacker namens Puppetmaster aufzuhalten versucht. Diesem ist es gelungen, Kontrolle über den Geist von Cyborgs zu übernehmen.

International bekannt wurde der Manga durch die Umsetzung als Anime im Jahre 1995. Der Film war eine der Hauptinspirationsquellen für den Matrix-Film der Wachowski-Geschwister.

 

| Featured Image: Paramount Pictures | Via: Upload VR

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