In New York organisierte Oculus eine ungewöhnliche Werbeaktion: Gästen wurde eine exklusive Mahlzeit serviert – allerdings mussten sie dabei Oculus Go auf dem Kopf tragen.

Auf dem Dach eines New Yorker Hotels lud Oculus rund 25 Medienvertreter zu einem besonderen Abendessen ein: Den Gästen wurden sechs ausgewählte, individuelle Gänge serviert. Jeder Gang wurde passend zu einer Virtual-Reality-Erfahrung entwickelt.

Vor der Nahrungsaufnahme mussten sich die Besucher die VR-Brille Oculus Go aufsetzen. Für den Oculus Marketing-Verantwortlichen Brandon Boone stand das vielfältige Menü stellvertretend für die abwechslungsreiche App-Bibliothek der Go-Brille.

Kuriose Szene. Bild: Oculus

Kuriose Szene. Bild: Oculus

Beispielweise gab es zu Black Eyed Peas’ 360-Grad-Musikvideo “Masters of the Sun” Lachs mit Sesamkruste, eine Fruchtsauce, Spinat, schwarze Oliven und einen Cocktail mit reichlich Alkohol. “Hulu: The Handmaid’s Tale” schmeckte im Kopf des Koches offenbar eher nach Hühnchen, “MelodyVR: The Chainsmokers” nach Lamm und “Guided Meditation VR” nach Baiser mit Beeren.

Die Idee eines VR-Abendessens kommt nicht von Oculus: Samsung stellte 2016 ein Konzept für ein VR-Restaurant mit Gear VR vor, in dem der Gast mit der VR-Brille in ein zur Speise passendes Land transportiert wird. Die Koreaner rieten Restaurantbetreibern dazu, das Konzept im Sinne der Erlebnisgastronomie im eigenen Laden umzusetzen.

Das “Project Nourished” versucht unter anderem mit der VR-Brille, hochwertiges Essen visuell vorzutäuschen, während man in der Realität nur geschmacklose Ersatznahrung kaut.

| Featured Image: Oculus | Source: Bizbash

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