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Oculus VR startet nächste Entwicklerförderung, Bewerbung bis 30. April

von Matthias Bastian17. April 2017

Oculus VR möchte aufstrebende Virtual-Reality-Entwickler und gleichzeitig die Diversität der VR-Szene fördern.

So wie viele Bereiche der Tech-Branche ist die Virtual-Reality-Szene stark männlich dominiert. Mit der “Launch Pad”-Initiative möchte Oculus im zweiten Jahr in Folge die Diversität der Szene stärken.

Das Event richtet sich insbesondere an Frauen, farbige Menschen, die LGBTQ-Gemeinschaft und Menschen aus unterrepräsentierten Lebenssituationen. Laut Oculus hat jeder Bewerber eine Chance, der deutlich macht, wie das eigene Projekt die gedankliche Vielfalt in der VR-Szene unterstützt. Daneben zahlen zu gleichen Teilen “die Leidenschaft für VR” und das technische Verständnis auf eine erfolgreiche Bewerbung ein.

Die Teilnehmer werden über das Wochenende am 10. und 11. Juni 2017 zu einem Bootcamp ins Facebook Hauptquartier eingeladen. Dort werden sie von Mentoren eingewiesen, geschult und bekommen Samsungs mobile VR-Brille Gear VR geschenkt, um die eigenen Spiele und Erfahrungen testen zu können. Reisekosten werden in Höhe von 1.200 US-Dollar erstattet.

Von der Idee bis in den Oculus Store

Die Teilnehmer werden über das Trainingswochenende hinaus betreut, bekommen Feedback zu ihren App-Experimenten und die Chance, sich für die “Oculus Launch Pad Scholarships” zu bewerben.

Wer in das weiterführende Programm aufgenommen wird, kann die eigene Software gemeinsam mit Oculus zur Marktreife und bis in den Oculus Store führen. Im vergangenen Herbst stellte Facebook einen Fördertopf für Diversitätsprogramme in Höhe von zehn Millionen US-Dollar bereit, aus dem unter anderem die Launch-Pad-Initiative finanziert wird.

Als Projektideen können 360-Filme, VR-Spiele und VR-Erfahrungen eingereicht werden. Bewerbungen werden bis Ende April über die offizielle Webseite angenommen.

| Featured Image: Oculus

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