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Odyssey: 360 Grad Kamera von GoPro

von Carolin Albrand9. September 2015
Tech Facts / Datenblatt
Preis

15.000$

Release

Eine limitierte Auflage wird an Bewerber verkauft.

Größe und Gewicht

294,6 mm x 65,8 mm
6,57 kg (14,5 lbs.)

Auflösung

2.7K
in 4:3
NTSC: 30 pro Sekunde
PAL: 25 pro Sekunde

Sound

16 integrierte Mono-Mikrofone

Anschlüsse für externe zwei Stereo-Mikrofone über 3,5-mm-Mikrofonadapter
externes Aufnahme-Kit Zoom H2N

Kamera

16 HERO4 Black
mit 4K30 Auflösung
1080p x 120
30fps
12MP

Stromquelle

16 wiederaufladbare Lithiumionenakkus (mit 1160 mAh, 3,8 V und 4,4 Wh.)
Externe Stromversorgung (AC/DC) wird über XLR-Steckverbinder unterstützt

Features

Videoformat: H.264 codec
MPEG4 (nach Zusammenschnitt)

GoPro stellt das 360-Grad-Kamera-Rig “Odyssey” vor. Die VR-Kamera wird rund 15.000 US-Dollar kosten, also knapp 13.500 Euro. Um die Bilder zu einer 360-Grad-Aufnahme zu verbinden (“Stitching”) nutzt Odyssey die Software von Google Jump. Allerdings soll die VR-Kamera ähnlich wie Google Jump vorerst nicht frei erhältlich sein. Interessierte Produzenten und professionelle Filmemacher können sich auf der offiziellen Website um eines der limitierten Geräte bewerben. Das Formular gibt es hier.

360-Grad-Kamera Odyssey: Das steckt drin

“Odyssey” besteht aus 16  “Hero4 black” GoPros, die in einem kreisförmigen Panorama-Rig sitzen. Allein der Wert der GoPro-Kameras beträgt zusammengefasst rund 8.000 US-Dollar. Jede Kamera wird mit einem leistungsstarken Lithiumionenakku ausgestattet, der die Aufnahmedauer laut GoPro verlängern soll. Genaue Werte nannte das Unternehmen bislang aber nicht, sondern weist nur darauf hin, dass sich die Laufzeit der Akkus je nach verwendetem Videomodus stark unterscheiden kann. Den 3D-Sound liefern die integrierten Mikrofone, die in den Kameras verbaut sind. An dem Rig können zwei weitere Stereo-Mikrofone über einen externen Mikrofonadapter angeschlossen werden, wie etwa das im Kit enthaltene Zoom H2N. Das gesamte Paket wird zusammen mit 16 Mikro-SD-Karten mit einem Speicher von je 64 GB und allen benötigten Kabeln inklusive Transportkoffer geliefert.

VR-Kamera für die Google-Jump-Plattform

Die Kameras werden laut Hersteller “bis auf den letzten Pixel genau synchronisiert” und funktionieren somit wie eine einzige Kamera. Das soll den bisher sehr hohen Produktionsaufwand für 360-Videos verringern. Jede GoPro soll in 2.7k mit 30 Bildern pro Sekunde im 4:3 Format aufnehmen. Um die einzelnen Bilder später als 360-Grad-Video zusammenzuführen nutzt GoPro das Schnittprogramm von Google Jump. Die Software kann die Videos der einzelnen Kameras miteinander verbinden und die Szene in hoher Qualität in 360-Grad nachbilden. Die 360-Grad-Aufnahmen können vom Programm in 3D mit einer Auflösung von 2k x 2k, also 150Mbit die Sekunde, oder in 8k x 8k, also rund 600Mbit die Sekunde, verarbeitet werden. Die Videos werden anschließend in einem MPEG4-Videoformat ausgegeben und können so beispielsweise ohne zusätzlichen Aufwand über YouTube angesehen und verteilt werden.

Eine für alle: GoPro Hero4

Viele VR-Filmemacher arbeiten zurzeit mit den kompakten und hochauflösenden Kameras von GoPro für selbstgebaute 360-Grad-Kameras. Beispielsweise die Entwickler InVRsion, die bei der selbstgebauten VR-Kamera PanoptikonVR 14 GoPro Hero 4 Black einsetzen. Auch Internetriese Google kooperiert mit GoPro zum Thema VR-Video. Das gaben beide Unternehmen bereits auf der Entwicklerkonferenz I/O im Mai diesen Jahres bekannt. Auch VR-Kamera-Rig Jump von Google hat ebenfalls 16 GoPro-Kameras integriert.

GoPro Odyssey: Testaufnahmen in New York

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| SOURCE: GoPro
| VIA: The Verge
| IMAGES: GoPro
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