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Oscars 2016: Virtual-Reality-Brille für alle Nominierten

von Carolin Albrand16. Februar 2016

Auf den 88. Academy Awards am 28. Februar treffen sich die bekanntesten Schauspieler, Produzenten und Regisseure der Filmindustrie. Alle Nominierten unter ihnen gehen mit einer Gear VR-Brille von Samsung nach Hause.

Für einen Oscar nominiert zu sein ist bestimmt ein tolles Gefühl. Nicht so toll ist es, die höchste Auszeichnung der Filmwelt dann doch nicht zu gewinnen. Sollte es in diesem Jahr für DiCaprio und Co. wieder nicht klappen, können sich die Nicht-Preisträger zumindest mit den Inhalten des Geschenkkorbes von “Delivery” trösten. Dieser hat Tradition und wird jedes Jahr an alle Nominierten vergeben. Der Gegenwert liegt meist bei wahnwitzigen 150.000 bis 200.000 US-Dollar. Kein ganz kleines Trostpflaster also, auch wenn Ruhm und Ehre natürlich nicht verschenkt werden können. Bestandteil des Geschenkkorbes sind brandneue Tech-Gadgets sowie ausgefallene Erlebnisse, Reisen und Produkte.

Für VR-Enthusiasten ist ein spezieller Inhalt des Geschenkkorbes besonders interessant: Jeder der Oscar-Nominierten bekommt eine Samsung Gear-VR Brille samt passendem Galaxy-Smartphone geschenkt. Auf dem Telefon vorinstalliert sind einige VR-Inhalte, insbesondere VR-Filme wie Reggie Watts’ “Waves” oder “Hard World for Small Things”, die auf dem Sundance Filmfestival besonders gut angenommen wurden. Sollten sich die Schauspieler und Produzenten tatsächlich die Zeit nehmen, die Inhalte des Geschenkkorbes ausführlich zu prüfen und auszuprobieren, könnten sie erstmals in Kontakt mit Virtual-Reality-Filmen kommen. Im Optimalfall fühlen sie sich dabei so inspiriert, dass sie mehr über das neue Medium erfahren wollen und vielleicht eigene Projekte an den Start bringen. Neben Samsungs VR-Brille sind noch mehr interessante Inhalte im Korb, unter anderem Sexspielzeug, Proteinriegel, ein iPhone-Displayschutz für 60 USD, Reisen nach Japan, Italien und Israel, ein Audi A4 für ein Jahr sowie ein Schwitzschutz, den man sich unter die Achsel kleben kann. Na dann.

In die Branche für Virtual-Reality-Filme kommt immer mehr Bewegung: Zuletzt eröffnete Samsung ein eigenes Filmstudio in New York und auf dem Sundance Filmfestival im Januar 2016 wurden zahlreiche VR-Projekte vorgestellt, darunter auch ein neuer Film des internen Filmstudios von Oculus VR, der erstmals komplett in Virtual Reality produziert wird. Vorbesteller der Oculus-Rift-Brille können außerdem ab Launch kostenlos den animierten VR-Kurzfilm “Henry” der Oculus Story Studios herunterladen. Außerdem versuchen zahlreiche Kamerahersteller die nötige Hardware für die Produktion von hochwertigen 360-Inhalten auf den Markt zu bringen. Auch hier spielt Samsung vorne mit, höchstwahrscheinlich wird am 21. Februar bei der Enthüllung des neuen S7 auch eine neue VR-Kamera vorgestellt, die auf den Namen “Gear 360” hört.

| VIA: UploadVR
| FEATURED IMAGE: Prayiton bei Flickr. Lizenziert nach CC BY 2.0.