Update vom 8. Juni 2018:

Pimax testet 360-Grad-Tracking mit einer Basisstation

Pimax möchte laut dem jüngsten Kickstarter-Update raumfüllendes Tracking mit einer einzelnen Basisstation erreichen. Möglich machen soll das die hauseigene “PiTracking” genannte Technologie. Damit soll das Trackingsystem leichter aufzubauen sein, stabiler laufen, kostengünstiger sein und eleganter aussehen.

Das Ergebnis ist noch nicht einwandfrei und die Tests noch nicht abgeschlossen. Das Unternehmen kann nicht versprechen, dass es die Trackinglösung ins finale Produkt schafft.

Pimax hat außerdem die Liste der zehn M1-Modell-Tester veröffentlicht.

Update vom 1. Juni 2018:

M1-Modell an Tester verschickt

Pimax hat wie angekündigt zehn Einheiten des M1-Modells an Tester verschickt. Geben sie grünes Licht, wird die VR-Brille noch im Juni an Unterstützer der Kickstarter-Kampagne ausgeliefert.

In einem Kickstarter-Update zeigt das Unternehmen außerdem die Testvorgänge im Labor und eine Pimax 8K mit verbautem Eyetracking-Modul.

Pimax_8K_Eyetracking

Update vom 30. Mai 2018:

Pimax zeigt Fertigung des M1-Modells

Pimax zeigt im neuesten Kickstarter-Update die Fertigung des M1-Modells der Pimax 8K. Nachfolgend eine Auswahl an Bildern. Die vollständige Galerie findet man hier.

Pimax_8K_M1_3

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Update vom 17. Mai 2018:

M1-Modell soll im Mai an Tester geliefert werden

Pimax veröffentlichte heute ein Status-Update.

Das Unternehmen will wie geplant noch diesen Monat zehn Exemplare der M1-Version (dem letzten Prototyp vor der Serienproduktion) an Tester aus der Community ausliefern. An Unterstützer der Kampagne soll die 8K-Brille plangemäß ab Juni verschickt werden – sofern die Tester grünes Licht geben. Die 5K-Version der Pimax-Brille soll zum gleichen Zeitpunkt ausgeliefert werden.

Die 8K-Version läuft stabil mit 80 Hertz. Das Team versuche immer noch, die Bildwiederholrate zu verbessern. Im schlimmsten Fall wird sie bei 80 Hertz bleiben, schreibt Pimax. Die 5K-Version erreiche hingegen 90 Hertz. Die sogenannte Brainwarp-Technologie soll unter Laborbedingungen funktionieren und soll in die finale Version der Hardware Eingang finden.

Pimax will die VR-Brillen in verschiedenen Städten vorführen, sobald die neuen Controller funktionieren. Diese “V1” genannten Prototypen sollen im Juni oder Juli einsatzfähig sein. Ausgeliefert werden soll sie im vierten Quartal 2018.

Die Lighthouse-Boxen sollen im Oktober ausgeliefert werden. Pimax arbeitet parallel an einem eigenen Trackingsystem mit dem Namen Pi. Ein neuer Prototyp werde derzeit getestet und soll ebenfalls der Öffentlichkeit vorgeführt werden, sobald er voll funktionsfähig ist.

Auch aufseiten der Software-Unterstützung gibt es Neuigkeiten: Die 8K-Brille soll laut Pimax Oculus-Spiele unterstützen. Pimax will einen entsprechenden Spieletrailer mit der M1-Version aufnehmen. Pimax entwickelt außerdem eigene Demo-Software, um die Stärken der eigenen Hardware zu demonstrieren.

Für die in den Stretch Goals versprochenen Module und Erweiterungen arbeitet Pimax mit verschiedenen Partnern zusammen. Das Handtracking- und Blickerfassungsmodul habe derzeit Vorrang. An dem Wireless-Modul werde ebenfalls gearbeitet.

Das zehn Meter lange Kabel habe erfolgreich interne Tests durchlaufen. Die Kopfhalterung und das ergonomische Design der VR-Brille werde noch immer verbessert.

Update vom 23. April 2018:

Pimax wartet auf neue Linsen

Pimax meldet sich im eigenen Forum zu Wort: Demnach soll der aktuellste Prototyp v5 fertiggestellt sein, wartet aber noch auf neue Linsen. Diese sollen voraussichtlich Anfang Mai an Pimax geliefert werden.

Hält der Zulieferer den Termin, dann soll die M1-Version für ausgewählte Tester im Laufe des Mai versendet werden. Alle Komponenten für die Produktion lägen ansonsten schon in der Fabrik bereit.

Im Laufe des Entwicklungsprozesses der Pimax-Brille seien die Linsen drei Mal ausgetauscht worden. Jeder Linsenwechsel koste 50.000 bis 100.000 US-Dollar für neue Spezialwerkzeuge.

Pimax gibt weiter an, dass die Fertigungsstraße gewechselt wurde hin zu einer mit dem striktesten Qualitätsstandard für die Produktion optischer Systeme.

Der ursprüngliche Liefertermin der M1-Version war Mitte März. In der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne im Herbst 2017 versprach Pimax die Auslieferung der VR-Brille an alle Unterstützer bis Ende Januar 2018. Ende Januar wurde der Auslieferungstermin dann auf das zweite Quartal 2018 verschoben.

Update vom 17. April 2018:

Pimax baut das M1-Modell

Pimax wird demnächst zehn Exemplare des M1-Prototyps an Tester verschicken, heißt es in einem Update an Unterstützer der Kickstarter-Kampagne.

Acht der zehn Tester wurden bereits von der Pimax-Community ausgewählt. Wer sich für eines der beiden verbleibenden Geräte qualifizieren will, muss laut Pimax ein Backer sowie ein “vertrauter Community-Leader, professioneller Tester oder beides” sein.

Wann der Prototyp genau verschickt werden soll, sagt Pimax nicht. Das Unternehmen baut die Prototypen derzeit zusammen und testet sie. Das M1-Gerät soll der letzte Prototyp vor der Serienproduktion sein.

Update vom 14. März 2018:

Nullserie “M1” verschiebt sich auf April

Pimax gibt ein Lebenszeichen: Die Nullserie “M1” der Pimax-Brille, die ursprünglich für Mitte März gedacht war, verschiebt sich auf April. Als Grund nennt das Unternehmen eine verspätete Lieferung der Linsen.

Das M1-Gerät soll der letzte Prototyp sein, bevor die VR-Brille in Serienproduktion geht. Trotz der erneuten Verzögerung im Herstellungsprozess geht Pimax davon aus, dass Kickstarter-Unterstützer noch im zweiten Quartal 2018 beliefert werden können. Die ursprüngliche Auslieferung war für Ende Januar 2018 versprochen.

M1 soll als erster Prototyp Valves SteamVR Tracking 2.0 unterstützen. Die Bildwiederholrate soll bei stabilen 80 Bildern pro Sekunde liegen. Die finale Version soll im Optimalfall 90 Bilder pro Sekunde erreichen.

Ein Design für neue 3D-Controller soll Ende März vorgestellt werden, die Auslieferung der Geräte erfolgt laut Pimax aber nicht vor dem dritten Quartal 2018. Die Controller erscheinen also erst nach der VR-Brille. Allerdings ist die Pimax-Brille auch mit den Standardcontrollern von HTC Vive kompatibel.

Update vom 7. Februar 2018:

Pimax geht auf Kritikpunkte ein

Pimax veröffentlichte ein Statusupdate im offiziellen Forum. Darin geht das Unternehmen auf Kritikpunkte von Testern ein, die den jüngsten Prototyp auf der CES 2018 ausprobiert hatten.

Laut Pimax sind die Unschärfe und die irritierenden Reflektionen an den Rändern des Sichtfelds auf die neuen Linsen zurückzuführen. Pimax arbeite an einer Optimierung, um das Problem der Unschärfe zu lösen und will die Bereiche abdecken, in denen Reflektionen auftreten. Die Tester hatten genau diesen Vorschlag gemacht.

Pimax nennt außerdem die Ursachen für das schlechte Tracking und die hohe Latenz und stellt weitere Tests und Verbesserungen in Aussicht.

Die Probleme mit dem stereoskopischen Sehen waren auf einen Softwarefehler zurückzuführen und wurden behoben. Zudem lässt sich jetzt der Augenabstand feiner einstellen als zuvor, in 0,2 statt 1,6 Millimeterschritten.

Was den Tragekomfort betrifft, testet Pimax derzeit unterschiedliche Kopfhalterungen.

Basisartikel vom 25. Januar 2018:

Pimax 8K: Auslieferung auf zweites Quartal 2018 verschoben

Nachdem sich Ende 2017 abgezeichnet hatte, dass Pimax 8K nicht wie versprochen im Januar ausliefert, versprach Pimax, einen neuen Zeitplan vorzustellen. Dieser wurde nun veröffentlicht und sieht eine Auslieferung im zweiten Quartal 2018 vor.

Unterstützer der Kickstarter-Kampagne haben ein Statusupdate mit dem neuen Zeitplan erhalten. Das Schreiben beginnt mit einer Chronologie der bisherigen Entwicklung: Vom ersten Gerät, das vor einem Jahr fertiggestellt wurde über den Launch der Kickstarter-Kampagne im September 2017 bis hin zum fünften Prototyp, den Pimax Anfang des Jahres auf der CES präsentierte.

Auf die Chronologie folgen die Ziele für die neue Version der VR-Brille, die Pimax “M1” nennt. Sie soll sehr nahe am finalen Gerät sein, das bereit für die Massenanfertigung ist. Für die M1 verzichtet Pimax auf größere Änderungen an der Hardware: Als Ziele werden Feintuning und Debugging, die Verbesserung der IPD-Einstellung und eine optimierte Ergonomie angegeben.

Zeigen will Pimax die M1 erst ab Mitte März im Rahmen einer Tour. Das Gerät wird außerdem einer kleinen, ausgewählten Zahl von Testern zur Verfügung gestellt. Als neues Zeitfenster für die Auslieferung nennt das Unternehmen das zweite Quartal 2018. Eine genauere Eingrenzung des Zeitrahmens verspricht Pimax nach der Fertigstellung von M1.

Neuester Protoyp laut Testern noch nicht marktreif

Anfang Januar präsentierte Pimax den fünften Prototyp auf der CES. Tester waren von der Auflösung und dem weiten Sichtfeld beeindruckt, beschrieben jedoch Bildartefakte und Schwächen beim Tracking und Tragekomfort. Die Techblogs resümierten, dass die VR-Brille noch nicht marktreif ist. Pimax veröffentlichte darauf eine Stellungnahme und räumte ein, dass noch viel Feinarbeit notwendig ist.

Die Pimax 8K nutzt zwei LC-Displays, die mit jeweils 3.840 mal 2.160 Bildpunkten auflösen. Das maximale Eingangssignal liegt jedoch bei 2.560 mal 1.440 Bildpunkten pro Auge. Ein integrierter Chip skaliert die Bilder auf die 4K-Auflösung der Displays hoch. Das Sichtfeld beträgt laut Pimax rund 200 Grad.

Mit der im Herbst 2017 abgeschlossenen Kickstarter-Kampagne verkaufte Pimax cira 5.600 VR-Brillen und nahm mehr als 4,2 Millionen US-Dollar ein. Noch vor Jahresende gab das Unternehmen eine weitere Finanzspritze über 15 Millionen US-Dollar bekannt. Die Investoren stammen aus der chinesischen Industrie.

Das Statusupdate steht hier zum Nachlesen.

| Featured Image: Pimax (Facebook)

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