Die wichtigsten Pimax-News bis zum Marktstart in der Übersicht.

Update 8. September:

Im jüngsten Kickstarter-Update bestätigt Pimax, dass die VR-Brillen ab Ende September an Backer ausgeliefert werden.

Die M1-Tester, darunter die deutschen Youtuber VoodooDE und Sebastian Ang von MRTV, arbeiten aktuell an Video-Reviews des M2-Prototyps. Das Embargo fällt laut Pimax am 16. September, um 18 Uhr deutscher Zeit.

Die Roadshow wird demnächst in weiteren Städten fortgeführt. Pimax will Ort und Zeit zeitnah bekanntgeben.

Update vom 4. September:

In zwei weiteren Youtube-Videos schildern Backer ihre ersten Eindrücke:

Update vom 2. September:

In Rahmen des Roadshow-Starts in Berlin kündigt Pimax die VR-Brille “5K Plus” an (via MRTV / YouTube). Im Vergleich zur Standard-5K-Brille hat sie bei gleicher Pixelanzahl ein kleineres LC-Display verbaut. Das führt zu einer höheren Pixeldichte und laut Pimax zu einem schärferen Bild. Die Sichtfeldweite soll bei beiden Versionen trotz des kleineren Screens gleich sein.

Pimax möchte sowohl die 5K-Brille als auch die Plus-Variante im Handel anbieten, letztgenannte zu einem höheren Preis. Kickstarter-Besteller der 5K-Brille bekommen ohne Aufpreis die 5K-Plus-Brille zugesandt. Wer von einer 8K-Brille auf eine 5K-Plus-Brille umsteigt, erhält eine Gutschrift über 100 US-Dollar für Pimax-Zubehör.

Der Versand der 8K- und der 5K-Brillen soll Ende September starten. Laut des Pimax-Sprechers liegt die Wahrscheinlichkeit bei 90 Prozent, dass bis Jahresende alle Kickstarter-Unterstützer ihre Bestellung erhalten werden.

Ab Anfang 2019 soll der freie Verkauf der Pimax-Brillen starten. Vorbestellungen werden ab Oktober angenommen.

Der Pimax-Controller braucht noch etwas länger: Entwickler sollen ihn im ersten Quartal 2019 erhalten, Kickstarter-Unterstützer im zweiten Quartal.

Einige überwiegend positive Eindrücke zur 5K- und 8K-Brille direkt von der Roadshow in Berlin gibt es in den folgenden Videos (denglisch). Selbst das kleinere 170-Grad-Sichtfeld soll ein Fortschritt sein im Vergleich zu aktuellen VR-Brillen. Verzerreffekte an den Seitenrändern scheinen noch nicht in Gänze behoben zu sein. Zum Teil wird die Schwarzdarstellung insbesondere der 8K-Brille kritisiert.

Update vom 14. August:

Pimax-Roadshow startet in Berlin

Pimax gibt bekannt, dass die angekündigte Roadshow zur Pimax-Brille vom 31. August bis zum 2. September in Berlin startet. Die Veranstaltung ist ausschließlich für Kickstarter-Unterstützer gedacht. Details zur Teilnahme sollen via E-Mail versandt werden.

Die M2-Brille, die laut Pimax 90 Prozent der Hard- und Softwareprobleme des M1-Modells beseitigt, soll im Laufe des Monats an Tester verschickt werden. Die Produktion soll wie geplant laufen.

Update vom 1. August:

M2-Produktion läuft, VR-Roadshow geplant

Pimax meldet sich bei Kickstarter zu Wort: Derzeit seien 230 Einheiten der M2-Brille in Produktion. In das neue Modell wurde das Feedback der Betatester eingearbeitet. Trotz des Produktionsstarts läuft der Betatest weiter.

Weitere 700 Brillen sollen im kommenden Monat hergestellt werden. Wann die M2-Brillen an Unterstützer der Kickstarter-Kampagne verschickt werden, verrät Pimax nicht.

Eine Zeitachse ohne Beschriftung: Irgendwann wird Pimax 5000 Einheiten im Monat produzieren. Bild: Pimax

Eine Zeitachse ohne Beschriftung: Irgendwann wird Pimax 5000 VR-Brillen im Monat produzieren. Bild: Pimax

Stattdessen kündigt das Unternehmen für die nächsten Wochen eine M2-“Roadshow” an: Bei Offline-Treffen sollen Kickstarter-Unterstützer das M2-Gerät ausprobieren und Verbesserungsvorschläge machen können. Außerdem sollen sie entscheiden, ob sie die Pimax-Brille im aktuellen Zustand erhalten oder lieber auf die Endverbraucher-Version mit ausgereifter Software warten möchten.

Kickstarter-Unterstützer sollen bevorzugt vor Industriekunden beliefert werden, verspricht Pimax. Letztgenannte würden aber gerne alle verbliebenen Brillen aufkaufen, auf die Kickstarter-Unterstützer zunächst verzichteten. Industriekunden benötigten keine “perfekt ausgereifte Software”, glaubt Pimax.

Das Feedback bei den Roadshow-Treffen hat laut Pimax keinen Einfluss auf die Produktion und Auslieferung der M2-Brille. Bedeutet wohl: Umgearbeitet wird die VR-Brille jetzt nicht mehr, unabhängig davon, wie die Rückmeldungen ausfallen.

Immerhin: Anders als die Betatester sollen die Roadshow-Besucher nicht mit einer Geheimhaltungsvereinbarung geknebelt werden. Das Embargo für die Betatester bleibt jedoch bis zum Marktstart bestehen. Orte und Termine der Roadshow sollen in einem weiteren Update bekanntgegeben werden.

Pimax 8K: Eine GTX 1070 ist Mindestvoraussetzung

Pimax gibt als Mindestanforderung für die 8K-Brille eine Nvidia GTX 1070 Grafikkarte an. Selbst diese reize das Potenzial der VR-Brille nicht aus. Besitzern einer GTX 1070 rät das Unternehmen daher eher zu einer Pimax 5K-Brille. Umentscheidern möchte Pimax ein entsprechendes Angebot unterbreiten.

Den störenden Verzerreffekt an den Seiten der VR-Brille bekämpft Pimax wie gehabt und verspricht “große Verbesserungen” für die Zukunft. Unter anderem sollen offenbar unterschiedliche Voreinstellungen für die Verzerrkorrektur zur Verfügung gestellt werden, aus denen der Nutzer dann seine bevorzugte Variante auswählt. Es sei schwer, einen Korrekturalgorithmus zu finden, der alle Bedürfnisse befriedigt, so Pimax.

Update vom 13. Juli:

Reddit-Leak zeigt Kritikpunkte der Betatester – neue M2-Version

Bei Reddit wurden Bildschirmaufnahmen aus dem internen Pimax-Forum veröffentlicht, in dem die ausgewählte Testergruppe ihre Rückmeldungen für Pimax aufschreibt. Die Echtheit der Beiträge ist bestätigt, sie sind offenbar circa drei bis vier Wochen alt. Einer der Tester gibt an, dass die in den Beiträgen beschriebenen Kritikpunkte zum Teil behoben wurden, sagt aber nicht, welche.

Die harsche Kritik ist stellenweise identisch zum ersten Reddit-Leak Mitte Juni: Bemängelt wird insbesondere der flaue Kontrast des Displays, ein unstetes Tracking sowie Bildverzerrungen speziell an den Rändern der VR-Brille aufgrund des weiten Sichtfelds.

Weitere Kritikpunkte betreffen unter anderem unfertige Software mit Abstürzen und schlechter Performance, inkompatible Apps, die Verarbeitungsqualität und Augenprobleme bei längerer Nutzung.

Einer der Tester schreibt, dass wohl “noch mindestens ein Jahr” nötig wäre, um all diese Probleme zu beseitigen und befürchtet einen “massiven Shitstorm”, falls die VR-Brille im zu diesem Zeitpunkt aktuellen Zustand veröffentlicht würde. Ein anderer beschwert sich über den angekündigten Start der Massenproduktion für ein unfertiges Produkt.

Pimax arbeitet an einer nochmals überarbeiteten Version der VR-Brille, die für Rückmeldung zeitnah erneut an dieselben, ausgewählten Tester ausgeliefert werden soll.

Wie dieses Vorhaben mit dem bereits verkündeten Start der Massenproduktion (siehe unten) zusammenpasst und ob und wie lange sich die Auslieferung der VR-Brille an die Kickstarter-Unterstützer dadurch verzögert, ist unklar.

Update vom 29. Juni:

Pimax 8K geht in Massenproduktion

Pimax hat das Feedback der M1-Tester ausgewertet und startet mit der Serienfertigung der VR-Brille, so heißt es im neuesten Kickstarter-Update. Derzeit befinden sich 200 bis 300 Stück in Produktion. Das Volumen soll laut Pimax kontinuierlich erhöht werden.

Das Unternehmen konzentriert sich nun auf die softwareseitige Optimierung der Leistung und Bildqualität und kooperiert hierfür mit Nvidia, AMD und den M1-Testern. Das Nutzerinterface muss laut Pimax ebenfalls noch verbessert werden.

Auf ein Lieferdatum für die VR-Brille will sich das Unternehmen noch nicht festlegen. Zuerst müsse evaluiert werden, wie viel Zeit die Produktion und die Optimierung der Software in Anspruch nimmt.

Nutzer werden vor dem Start einer VR-App wählen können, ob sie mit 170 oder 200 Grad Sichtfeldweite dargestellt wird. Die Leistung der Grafikkarten soll ein Entscheidungsfaktor sein.

Die VR-Brille und die Pimax-Controller kommen laut Pimax mit SteamVR-Tracking 2.0, das so gut funktionieren soll wie bei der Vive Pro. Pimax sieht entgegen früherer Experimente (siehe unten) vor, dass Nutzer standardmäßig zwei Basisstationen verwenden. Die Fertigstellung und Auslieferung der VR-Brille habe gegenüber den Controllern Priorität, schreibt Pimax.

Neben der Endkunden-Version soll bald auch eine B2B-Variante der VR-Brille erscheinen, die in einer anderen Farbe und mit anderem Zubehör kommt.

Update vom 8. Juni 2018:

Pimax testet 360-Grad-Tracking mit einer Basisstation

Pimax möchte laut dem jüngsten Kickstarter-Update raumfüllendes Tracking mit einer einzelnen Basisstation erreichen. Möglich machen soll das die hauseigene “PiTracking” genannte Technologie. Damit soll das Trackingsystem leichter aufzubauen sein, stabiler laufen, kostengünstiger sein und eleganter aussehen.

Das Ergebnis ist noch nicht einwandfrei und die Tjests noch nicht abgeschlossen. Das Unternehmen kann nicht versprechen, dass es die Trackinglösung ins finale Produkt schafft.

Pimax hat außerdem die Liste der zehn M1-Modell-Tester veröffentlicht.

Update vom 1. Juni 2018:

M1-Modell an Tester verschickt

Pimax hat wie angekündigt zehn Einheiten des M1-Modells an Tester verschickt. Geben sie grünes Licht, wird die VR-Brille noch im Juni an Unterstützer der Kickstarter-Kampagne ausgeliefert.

In einem Kickstarter-Update zeigt das Unternehmen außerdem die Testvorgänge im Labor und eine Pimax 8K mit verbautem Eyetracking-Modul.

Pimax_8K_Eyetracking

Update vom 30. Mai 2018:

Pimax zeigt Fertigung des M1-Modells

Pimax zeigt im neuesten Kickstarter-Update die Fertigung des M1-Modells der Pimax 8K. Nachfolgend eine Auswahl an Bildern. Die vollständige Galerie findet man hier.

Pimax_8K_M1_3

Pimax_8K_M1

Pimax_8K_M1_2

Update vom 17. Mai 2018:

M1-Modell soll im Mai an Tester geliefert werden

Pimax veröffentlichte heute ein Status-Update.

Das Unternehmen will wie geplant noch diesen Monat zehn Exemplare der M1-Version (dem letzten Prototyp vor der Serienproduktion) an Tester aus der Community ausliefern. An Unterstützer der Kampagne soll die 8K-Brille plangemäß ab Juni verschickt werden – sofern die Tester grünes Licht geben. Die 5K-Version der Pimax-Brille soll zum gleichen Zeitpunkt ausgeliefert werden.

Die 8K-Version läuft stabil mit 80 Hertz. Das Team versuche immer noch, die Bildwiederholrate zu verbessern. Im schlimmsten Fall wird sie bei 80 Hertz bleiben, schreibt Pimax. Die 5K-Version erreiche hingegen 90 Hertz. Die sogenannte Brainwarp-Technologie soll unter Laborbedingungen funktionieren und soll in die finale Version der Hardware Eingang finden.

Pimax will die VR-Brillen in verschiedenen Städten vorführen, sobald die neuen Controller funktionieren. Diese “V1” genannten Prototypen sollen im Juni oder Juli einsatzfähig sein. Ausgeliefert werden soll sie im vierten Quartal 2018.

Die Lighthouse-Boxen sollen im Oktober ausgeliefert werden. Pimax arbeitet parallel an einem eigenen Trackingsystem mit dem Namen Pi. Ein neuer Prototyp werde derzeit getestet und soll ebenfalls der Öffentlichkeit vorgeführt werden, sobald er voll funktionsfähig ist.

Auch aufseiten der Software-Unterstützung gibt es Neuigkeiten: Die 8K-Brille soll laut Pimax Oculus-Spiele unterstützen. Pimax will einen entsprechenden Spieletrailer mit der M1-Version aufnehmen. Pimax entwickelt außerdem eigene Demo-Software, um die Stärken der eigenen Hardware zu demonstrieren.

Für die in den Stretch Goals versprochenen Module und Erweiterungen arbeitet Pimax mit verschiedenen Partnern zusammen. Das Handtracking- und Blickerfassungsmodul habe derzeit Vorrang. An dem Wireless-Modul werde ebenfalls gearbeitet.

Das zehn Meter lange Kabel habe erfolgreich interne Tests durchlaufen. Die Kopfhalterung und das ergonomische Design der VR-Brille werde noch immer verbessert.

Update vom 23. April 2018:

Pimax wartet auf neue Linsen

Pimax meldet sich im eigenen Forum zu Wort: Demnach soll der aktuellste Prototyp v5 fertiggestellt sein, wartet aber noch auf neue Linsen. Diese sollen voraussichtlich Anfang Mai an Pimax geliefert werden.

Hält der Zulieferer den Termin, dann soll die M1-Version für ausgewählte Tester im Laufe des Mai versendet werden. Alle Komponenten für die Produktion lägen ansonsten schon in der Fabrik bereit.

Im Laufe des Entwicklungsprozesses der Pimax-Brille seien die Linsen drei Mal ausgetauscht worden. Jeder Linsenwechsel koste 50.000 bis 100.000 US-Dollar für neue Spezialwerkzeuge.

Pimax gibt weiter an, dass die Fertigungsstraße gewechselt wurde hin zu einer mit dem striktesten Qualitätsstandard für die Produktion optischer Systeme.

Der ursprüngliche Liefertermin der M1-Version war Mitte März. In der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne im Herbst 2017 versprach Pimax die Auslieferung der VR-Brille an alle Unterstützer bis Ende Januar 2018. Ende Januar wurde der Auslieferungstermin dann auf das zweite Quartal 2018 verschoben.

Update vom 17. April 2018:

Pimax baut das M1-Modell

Pimax wird demnächst zehn Exemplare des M1-Prototyps an Tester verschicken, heißt es in einem Update an Unterstützer der Kickstarter-Kampagne.

Acht der zehn Tester wurden bereits von der Pimax-Community ausgewählt. Wer sich für eines der beiden verbleibenden Geräte qualifizieren will, muss laut Pimax ein Backer sowie ein “vertrauter Community-Leader, professioneller Tester oder beides” sein.

Wann der Prototyp genau verschickt werden soll, sagt Pimax nicht. Das Unternehmen baut die Prototypen derzeit zusammen und testet sie. Das M1-Gerät soll der letzte Prototyp vor der Serienproduktion sein.

Update vom 14. März 2018:

Nullserie “M1” verschiebt sich auf April

Pimax gibt ein Lebenszeichen: Die Nullserie “M1” der Pimax-Brille, die ursprünglich für Mitte März gedacht war, verschiebt sich auf April. Als Grund nennt das Unternehmen eine verspätete Lieferung der Linsen.

Das M1-Gerät soll der letzte Prototyp sein, bevor die VR-Brille in Serienproduktion geht. Trotz der erneuten Verzögerung im Herstellungsprozess geht Pimax davon aus, dass Kickstarter-Unterstützer noch im zweiten Quartal 2018 beliefert werden können. Die ursprüngliche Auslieferung war für Ende Januar 2018 versprochen.

M1 soll als erster Prototyp Valves SteamVR Tracking 2.0 unterstützen. Die Bildwiederholrate soll bei stabilen 80 Bildern pro Sekunde liegen. Die finale Version soll im Optimalfall 90 Bilder pro Sekunde erreichen.

Ein Design für neue 3D-Controller soll Ende März vorgestellt werden, die Auslieferung der Geräte erfolgt laut Pimax aber nicht vor dem dritten Quartal 2018. Die Controller erscheinen also erst nach der VR-Brille. Allerdings ist die Pimax-Brille auch mit den Standardcontrollern von HTC Vive kompatibel.

Update vom 7. Februar 2018:

Pimax geht auf Kritikpunkte ein

Pimax veröffentlichte ein Statusupdate im offiziellen Forum. Darin geht das Unternehmen auf Kritikpunkte von Testern ein, die den jüngsten Prototyp auf der CES 2018 ausprobiert hatten.

Laut Pimax sind die Unschärfe und die irritierenden Reflektionen an den Rändern des Sichtfelds auf die neuen Linsen zurückzuführen. Pimax arbeite an einer Optimierung, um das Problem der Unschärfe zu lösen und will die Bereiche abdecken, in denen Reflektionen auftreten. Die Tester hatten genau diesen Vorschlag gemacht.

Pimax nennt außerdem die Ursachen für das schlechte Tracking und die hohe Latenz und stellt weitere Tests und Verbesserungen in Aussicht.

Die Probleme mit dem stereoskopischen Sehen waren auf einen Softwarefehler zurückzuführen und wurden behoben. Zudem lässt sich jetzt der Augenabstand feiner einstellen als zuvor, in 0,2 statt 1,6 Millimeterschritten.

Was den Tragekomfort betrifft, testet Pimax derzeit unterschiedliche Kopfhalterungen.

Basisartikel vom 25. Januar 2018:

Pimax 8K: Auslieferung auf zweites Quartal 2018 verschoben

Nachdem sich Ende 2017 abgezeichnet hatte, dass Pimax 8K nicht wie versprochen im Januar ausliefert, versprach Pimax, einen neuen Zeitplan vorzustellen. Dieser wurde nun veröffentlicht und sieht eine Auslieferung im zweiten Quartal 2018 vor.

Unterstützer der Kickstarter-Kampagne haben ein Statusupdate mit dem neuen Zeitplan erhalten. Das Schreiben beginnt mit einer Chronologie der bisherigen Entwicklung: Vom ersten Gerät, das vor einem Jahr fertiggestellt wurde über den Launch der Kickstarter-Kampagne im September 2017 bis hin zum fünften Prototyp, den Pimax Anfang des Jahres auf der CES präsentierte.

Auf die Chronologie folgen die Ziele für die neue Version der VR-Brille, die Pimax “M1” nennt. Sie soll sehr nahe am finalen Gerät sein, das bereit für die Massenanfertigung ist. Für die M1 verzichtet Pimax auf größere Änderungen an der Hardware: Als Ziele werden Feintuning und Debugging, die Verbesserung der IPD-Einstellung und eine optimierte Ergonomie angegeben.

Zeigen will Pimax die M1 erst ab Mitte März im Rahmen einer Tour. Das Gerät wird außerdem einer kleinen, ausgewählten Zahl von Testern zur Verfügung gestellt. Als neues Zeitfenster für die Auslieferung nennt das Unternehmen das zweite Quartal 2018. Eine genauere Eingrenzung des Zeitrahmens verspricht Pimax nach der Fertigstellung von M1.

Neuester Protoyp laut Testern noch nicht marktreif

Anfang Januar präsentierte Pimax den fünften Prototyp auf der CES. Tester waren von der Auflösung und dem weiten Sichtfeld beeindruckt, beschrieben jedoch Bildartefakte und Schwächen beim Tracking und Tragekomfort. Die Techblogs resümierten, dass die VR-Brille noch nicht marktreif ist. Pimax veröffentlichte darauf eine Stellungnahme und räumte ein, dass noch viel Feinarbeit notwendig ist.

Die Pimax 8K nutzt zwei LC-Displays, die mit jeweils 3.840 mal 2.160 Bildpunkten auflösen. Das maximale Eingangssignal liegt jedoch bei 2.560 mal 1.440 Bildpunkten pro Auge. Ein integrierter Chip skaliert die Bilder auf die 4K-Auflösung der Displays hoch. Das Sichtfeld beträgt laut Pimax rund 200 Grad.

Mit der im Herbst 2017 abgeschlossenen Kickstarter-Kampagne verkaufte Pimax cira 5.600 VR-Brillen und nahm mehr als 4,2 Millionen US-Dollar ein. Noch vor Jahresende gab das Unternehmen eine weitere Finanzspritze über 15 Millionen US-Dollar bekannt. Die Investoren stammen aus der chinesischen Industrie.

Das Statusupdate steht hier zum Nachlesen.

| Featured Image: Pimax (Facebook)

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