Für Pimax 8K sind mehrere Zusatzmodule geplant, darunter ein Geruchssimulator. Nun gibt Pimax eine Partnerschaft mit dem japanischen Startup Vaqso bekannt, das ein entsprechendes Modul herstellt.

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Das Geruchsmodul hat Platz für bis zu fünf Patronen, die entsprechende Gerüche verströmen. Ein Bild zeigt die Richtungen “Fisch”, “Ramen”, “Verbranntes”, “Lady” und “Grasland”. Vaqso will weitere Aromen anbieten, abhängig von der genutzten VR-App. Zusätzliche Gerüche könnten durch Mischungen simuliert werden.

Das Modul wird an der Unterseite des Brillengehäuses befestigt. In früheren Versionen haftete das Modul dank eines Magnets.

Die Abgabe der Düfte wird durch eine Software gesteuert. Ein Ventilator weht sie direkt in die Nasenhöhlen. Das Modul wird von einer Batterie mit Strom versorgt. Sie hält zwei Stunden und wird per Mikro-USB aufgeladen.

Eine Patrone soll einen Monat halten, sofern man sie nicht mehr als zwei Stunden täglich nutzt. Über die Patronenpreise schweigt sich Vaqso aus.

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Ein Bild zeigt die Geschmacksrichtungen. BILD: Vaqso

Pimax 8K lässt auf sich warten

Pimax wird Unterstützung für das Vaqso-Modul ins SDK der Pimax-Brille einbauen, sodass Softwareentwickler den Geruchssimulator unkompliziert in ihre Apps integrieren können. Anleitungen von Vaqso stehen im Internet bereit.

Das Geruchsmodul soll später in diesem Jahr erscheinen, der Preis ist nicht bekannt. Die Pimax 8K selbst soll noch im Juni an Unterstützer der Kickstarter-Kampagne versandt werden, sofern die Tester des M1-Prototyps ihr OK geben. Das dies passiert, ist nach den jüngsten Berichten eher unwahrscheinlich.

Pimax VR-Brille hätte ursprünglich im Januar 2018 erscheinen sollen. Mehr Informationen zum aktuellen Stand der Projekts stehen in unserem Pimax-Sammelartikel.

| Featured Image: Pimax / Vaqso | Source: Venturebeat via Vron

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