200 Jahre in der Zukunft hat die Menschheit ihren Heimatplaneten verlassen und breitet sich in der Galaxie aus. In “Planetrism” schlüpft der Spieler in die Rolle eines Raumfahrers, der auf einen fremden Planeten eine Kolonie errichten muss.

Digility 2018

Auf dem Planeten angekommen, sucht sich der Spieler zuerst eine geeignete Stelle und beginnt mit der Errichtung überlebenswichtiger Infrastruktur: Wohnmodule gewähren Schutz vor den unwirtlichen klimatischen Bedingungen, in einem Gewächshaus wird Gemüse angebaut, Solar- und Windanlagen sorgen für Energie. Eine Crew und programmierbare Roboter helfen beim Aufbau und der Instandhaltung der Anlagen.

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Eine Kolonie im Aufbau. BILD: Mika Laaksonen /Kimmo Kaunela

Sind die Grundlagen für ein Leben auf dem fremden Planeten geschaffen, kann der Spieler in einem Fahrzeug oder zu Fuss die umliegenden Landschaften erkunden, in Höhlensysteme hinabsteigen oder Unterwasserwelten erforschen. Dabei lernt er die Tier- und Pflanzenwelt kennen und untersucht sie in eigens gebauten Laboratorien. Alternativ baut er Mineralien und andere Ressourcen ab, um den Ausbau der Kolonie voranzutreiben.

Ein ehrgeiziges Projekt

Die Entwickler beschreiben Planetrism als Rollenspiel: Spieler erstellen zu Beginn einen Charakter mit Attributen und Fähigkeiten, den sie mit steigender Erfahrung kontinuierlich ausbauen. Durch die Spielwelt bewegt man sich fließend fort, später kann man dank eines Exoskeletts schneller rennen und springen. Die Entwickler versprechen außerdem eine Hauptgeschichte sowie Nebenaufgaben.

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Die Innenräume einer Station. BILD: Mika Laaksonen /Kimmo Kaunela

Mit Planetrism haben sich die beiden Entwickler Mika Laaksonen und Kimmo Kaunela viel vorgenommen. Zumindest bringen sie gute Voraussetzungen mit: Laaksonen hat Informatik, Mathematik, Physik und Astronomie studiert und programmiert seit seiner frühen Jugend, Kaunela ist 3D-Künstler und arbeitet in der Spieleindustrie. Im Entwicklerblog des Spiels kann man sich über den aktuellen Entwicklungsstand informieren.

Planetrism wird auf Basis der Unreal Engine entwickelt und soll für HTC Vive, Oculus Rift und Windows Mixed Reality erscheinen. Die Entwickler geben keinen Zeitrahmen für die Veröffentlichung an.

| Featured Image: Mika Laaksonen /Kimmo Kaunela

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