0

Playstation VR: Besseres Tracking in abgedunkelten Räumen

von Matthias Bastian11. Oktober 2016

In zahlreichen Testberichten wurde das Tracking von Sonys Playstation VR kritisiert. Es soll zu Ausfällen neigen und zum Teil zittern. Die Antwort des Unternehmens lautet: Macht die Bude dunkel.

Ehefrauen, Mütter, Freundinnen – oder das jeweilige männliche Gegenpart – müssen nun sehr tapfer sein. Sony reicht es nicht, dass sich Gamer mit VR-Brille auf dem Kopf von der Außenwelt abschotten. Zusätzlich sollen sie noch den Rollladen herunterlassen und das Licht ausschalten.

Ganz so extrem muss man natürlich nicht vorgehen. Dennoch empfiehlt Sony, den Raum für eine optimale Performance des Trackingsystems ein wenig abzudunkeln. In einem abgedunkelten Raum strahlen die LEDs an der VR-Brille und im Move-Controller im Vergleich zur restlichen Umgebung heller, sodass die PS4-Kamera die Objekte besser erkennen und verfolgen kann.

Laut Gamasutra wurde das offizielle FAQ zu Playstation VR von Sony aktualisiert, nachdem in zahlreichen Testberichten die wechselhafte und nicht optimale Performance der Trackingkamera kritisiert wurde.

Vorsicht auch bei spiegelnden Oberflächen

Während normales Tageslicht laut Sony dem Tracking wenig anhaben kann, können insbesondere helle Lichtflecken direkt hinter dem Spieler die PS4-Kamera irritieren. Auch Licht, das durch Fenster hineinfällt, oder eine zu grelle Raumbeleuchtung können das Trackingsystem aus dem Tritt bringen. Die offizielle Empfehlung von Sony lautet: Eliminiere alle hellen Lichter.

Ebenfalls stören können Spiegel und andere reflektierende Oberflächen. Die PS4-Kamera sieht die Tracking-LEDs dann unter Umständen doppelt und kann die genaue Position von VR-Brille und Move-Controller im Raum nicht mehr korrekt verorten.

Solche technischen Kinderkrankheiten beim Tracking sind nicht allein Playstation VR vorbehalten. Auch HTCs VR-Brille Vive kann durch spiegelnde Oberflächen – beispielsweise große Fenster oder ein TV mit glänzendem Display – irritiert werden.

| Featured Image: Sony | Via: Gamasutra