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Playstation VR: Capcom veröffentlicht Making-of zu Resident Evil 7

von Tomislav Bezmalinovic23. April 2017

Update vom 23. April 2017:

Capcom hat den letzten von vier Teilen des Making-Ofs mit dem Titel “The House That Jack Built” auf Youtube veröffentlicht.

Update vom 8. April 2017:

Capcom hat den dritten Teil des Making-Ofs mit dem Titel “Hell’s Kitchen” veröffentlicht, der sich mit der Entstehungsgeschichte der VR-Version befasst. Einen VRODO-Artikel dazu findet man hier.

Update vom 30. März 2017:

Capcom hat den zweiten Teil des Making-Ofs mit dem Titel “Welcome to the Family” veröffentlicht:

Ursprünglicher Artikel vom 23. März 2017:

Zwei Monate nach Erscheinen von Resident Evil 7 lässt Capcom hinter die Kulissen der Spielentwicklung blicken und veröffentlicht den ersten von vier Teilen eines Making-Ofs. Dieses zeigt unter dem Titel “Beginning Hours” die frühe Entwicklungsphase des Spiels.

Resident Evil 7 erfreut sich immer noch großer Beliebtheit, auch und besonders bei Besitzern von Playstation VR: Laut Capcoms Statistik haben sich bisher fast 175.000 Spieler die VR-Brille aufgesetzt, um den neusten Teil der Horrorsaga in der Virtual Reality zu erleben. Die Zahl an VR-Nutzern dürfte in Wirklichkeit noch höher liegen, da die Statistik nur jene Spieler umfasst, die ihre Daten freigegeben haben.

In Capcoms Dokumentation kommen die federführenden Entwickler zu Wort, allen voran Jun Takeuchi, der leitende Produzent des Spiels. Takeuchi war es, der von der Actionlastigkeit früherer Serientitel Abstand nehmen und zu den Survival-Horror-Wurzeln der Serie zurückkehren wollte.

Im Making-Of nennt Takeuchi den Film “Evil Dead” aus dem Jahre 1981 als Hauptinspiration. Der Film habe mit der Waldhütte zwar nur einen einzigen Schauplatz und eine geringe Zahl an Figuren, auf diese Weise könne er jedoch eine ebenso kompakte wie tiefe Erfahrung bieten. Diesem Ansatz fühlte sich Takeuchi verpflichtet, als er im Januar 2014 an Resident Evil 7 zu arbeiten begann.

Nicht alle Ideen fanden ihren Weg ins Spiel

Kurz nach Beginn dieser Arbeit scharte Takeuchi mit Koshi Nakanishi und Masachika Kawata Entwickler um sich, die mit früheren Teilen viel Erfahrungen sammeln konnten. Gemeinsam einigten sie sich auf ein Konzept. In dieser Phase fiel auch die Entscheidung, die Ego-Perspektive einzusetzen, auch dies auf Drängen von Takeuchi.

Das Team ließ daraufhin einen CGI-Trailer erstellen, der die Atmosphäre des kommenden Spiels einfangen sollte und schickte das Video dem westlichen Capcom-Team. Dieses habe sich beim Anschauen sehr erschreckt, sodass man sich entschieden habe, diesen Weg weiterzuverfolgen. Vergleicht man Ausschnitte aus diesem Trailer mit dem fertigen Spiel, erkennt man, dass die Entwickler ihre ursprüngliche Vision erstaunlich präzis umgesetzt haben.

Doch nicht alle Ideen fanden ihren Weg ins fertige Spiel. Nakanishi wollte, dass die Familie einen Hund namens Diane besitzt, der in der Dinnerzene auftreten sollte. Außerdem hatten die Entwickler an einer Spielmechanik gearbeitet, bei der der Spieler den Atem anhalten muss, um unbemerkt an Zombies vorbeizukommen. Diese Idee habe man beim Testen fallengelassen, damit die Spieler nicht in Atemnot kommen.

| Featured Image: Capcom

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