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Playstation VR: “Ein Final Fantasy VII ist noch weit entfernt”

von Matthias Bastian10. November 2016

Auf dem Web Summit in Lissabon sprach Shawn Layden, Präsident von Sony Interactive Entertainment und Vorsitzender der weltweiten Studios, über die Zukunft von Playstation VR und VR-Spielen. Das Unternehmen weiß noch nicht, welche Genres sich gut für die VR-Brille eignen.

Ganz sicher sind es in erster Linie Spieler, die die Virtual-Reality-Branche vorantreiben und die entsprechenden Endgeräte kaufen. Playstation VR, Oculus Rift und auch HTC Vive sind Produkte, die fürs Gaming gebaut wurden – auch wenn es viele Einsatzszenarien darüber hinaus gibt.

Doch gerade beim VR-Gaming gibt es noch jede Menge ungelöste Fragen, einige davon sind recht grundlegend. Zum Beispiel jene nach der Spieldauer. Die adressiert Sonys Shawn Layden bei seiner Ansprache auf dem Web Summit: “Ich denke, dass die VR-Erfahrung in einem Zeitrahmen von 15 bis 30 Minuten am besten funktioniert – sehr ähnlich dem Arcade-Gaming. Man wirft eine Münze in die Maschine und hat für ein paar Minuten diese Erfahrung.”

Bis Spiele mit dem Umfang des Kultklassikers Final Fantasy VII auf den Markt kommen, soll es laut Layden noch sehr lange dauern. “VR funktioniert am besten in sehr engen, sehr intensiven Spieleumgebungen.”

Generell ist man sich bei Sony noch nicht sicher, welches Genre sich beim VR-Gaming durchsetzen wird. “Wir sind uns wirklich nicht sicher, was das Hit-Genre für VR wird. In 12 bis 18 Monaten werden wir Sachen sehen, die ausschließlich in VR erlebt werden können.” Layden vermutet, dass Spiele, die sich mit der Erkundung virtueller Welten beschäftigen, besonders erfolgreich werden könnten.

“Die Frage ist: Wie erweitert VR die Erfahrung? Als wir das erste Mal virtuelle Hände umsetzen konnten, hat das die Immersion auf eine völlig neue Ebene gebracht. Wir kratzen nur an der Oberfläche.”

| Source: CNBC | Featured Image: Sony (Screenshot bei YouTube)