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Playstation VR: Gran-Turismo-Entwickler verspricht neuen Standard *Update*

von Matthias Bastian17. August 2017

Update vom 17. August 2017:

Ein neuer Trailer zeigt erstmals Szenen aus dem Spiel speziell für Playstation VR.

Ursprünglicher Artikel vom 4. August 2017:

Die Gran-Turismo-Reihe gehört zu den bekanntesten Rennspielserien überhaupt. Ihr Schöpfer Kazunori Yamauchi verspricht für den Virtual-Reality-Ableger einen neuen Qualitätsstandard beim VR-Gaming mit Playstation VR.

Im Gespräch mit der Webseite Finder lobt Yamauchi die eigene Arbeit, klingt dabei aber nicht unbedingt euphorisch. “Wir haben Gran Turismo VR so gut gemacht, wie es aktuell möglich ist”, sagt der Erfinder der Rennspielreihe.

Die Entwicklung des VR-Modus für das kommende Gran Turismo Sport sei “sehr schwierig” gewesen, aber in Folge des betriebenen Aufwands stehe dieser nun “an der Spitze der Industrie”.

“Ich glaube nicht, dass es ein anderes VR-Rennspiel mit der gleichen Qualität gibt”, sagt Yamauchi.

Dennoch habe sein Team nicht das gesteckte Ziel erreicht: “Die Hardware und die Geräte müssen besser werden”, sagt Yamauchi. Man müsse VR langfristig beobachten und abwarten, was die Technologie letztlich erreiche.

In der aktuellen Generation sieht Yamauchi Playstation VR mit einer Playstation 4 Pro qualitativ vorne.

Der Gran-Turismo-Schöpfer ist ein enttäuschter VR-Enthusiast

Yamauchis selbstauferlegte Enttäuschung könnte daraus resultieren, dass es ihm und seinem Team nicht gelang, das vollständige Gran-Turismo-Erlebnis für die VR-Brille zu portieren.

“Die erste VR-Brille wurde ungefähr 1962 geschaffen, also bevor ich geboren wurde. Ich habe mehr als 50 Jahre auf die Technologie gewartet. Nach dieser langen Zeit hatte ich gehofft, dass sie besser ist als das, was wir heute haben. Aber wir haben das Beste herausgeholt”, sagt Yamauchi kürzlich der Webseite Venturebeat.

Im VR-Modus von Gran Turismo Sport stehen weniger Strecken zur Verfügung. Außerdem mussten die grafischen Effekte reduziert werden und es ist nur ein gegnerisches Auto auf der Strecke, um eine stets flüssige Bildwiederholrate zu garantieren. Bei Rucklern droht die VR-Übelkeit.

Seinen hohen Qualitätsstandard sieht der Gran-Turismo-Schöpfer erst befriedigt, wenn VR-Brillen eine Auflösung von 8K und eine Bildwiederholrate von 200 Hz bieten. Bis das erreicht sei, könnten laut Yamauchi weitere 50 Jahre vergehen.

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| Featured Image: Polyphony Digital

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